Gefahren: Kia Proceed – viel Platz, viel Spaß

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Dafür erhalten Proceed-Käufer ein Auto, das schon optisch Eindruck macht. Mit einer Höhe von 1,42 Metern ist der Shooting Brake laut Kia das flachste Fahrzeug seiner Klasse und wirkt daher breiter und massiver. In der Seitenansicht sorgen die nach hinten abfallende Dachlinie und die stark geneigte Heckscheibe durchaus für Ähnlichkeit mit der Sportlimousine Stinger.

Spaß im Sportmodus

Und der sportliche Eindruck täuscht nicht – zumindest in der von uns gefahrenen GT-Version. Die turbobefeuerten 204 PS haben keine Mühe, das 1,5-Tonnen-Mobil voranzubringen. Spaß macht der Proceed GT vor allem, wenn man per Knopf in der Mittelkonsole in den Sport-Modus wechselt. Dann reagiert der Shooting Break beim Tritt aufs Gaspedal schneller, lenkt direkter und unterstützt den sportlichen Fahreindruck mit einem grummeligen Sound.

Kia Proceed – viel Platz, viel Spaß
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In 7,5 Sekunden sprintet der Proceed GT aus dem Stand auf Tempo 100. Da wäre schon noch Luft nach oben – schließlich gibt es bei der Konzernschwester Hyundai mit dem i30 N ein Fahrzeug, das noch eine ordentliche Schippe Leistung drauflegt. Doch derlei Fantasien erteilt Steffen Cost eine Absage. Schon wegen der CO2-Bilanz werde es ein solches Auto nicht geben.

Dennoch ist der Proceed noch nicht das Ende der Fahnenstange in Kias Kompaktbaureihe. Gegen Ende des Jahres wollen die Koreaner einer weitere Karosserievariante beim Ceed vorstellen. In welche Richtung es dabei gehen könnte, ist bislang niemandem zu entlocken. Was jedoch feststeht: Alle Varianten werden bald auch mit 48-Volt-Mildhybrid zu haben sein. Für den Ceed Sportswagon steht zudem ein Plug-in-Hybrid in den Startlöchern.

Jede Menge Assistenten

Wie für alle Ceed-Varianten ist auch für den Proceed eine Armada von Assistenzsystemen erhältlich. An Bord sind je nach Version ein Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, ein Querverkehrswarner, eine Verkehrszeichenerkennung, ein aktiver Spurhalteassistent, ein Stauassistent oder ein Müdigkeitswarner an Bord. Die schlechte Übersichtlichkeit nach hinten macht eine Rückfahrkamera wieder wett. Und auf Wunsch parkt der Proceed sogar alleine ein.

Der Marktstart des jüngsten Kia-Modells ist bereits am kommenden Wochenende: Der Handel feiert die Einführung des Proceed – und des Ceed GT – am 19. Januar mit einem „Open Day“.

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