Gefahren: Mitsubishi Space Star – mehr als ein Facelift

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Fokus auf Sparsamkeit

Die neue CO2-Grenzwertgesetzgebung macht es besonders den A-Segment-Autos schwer. Sie müssen wegen ihres geringen Leergewichts im Verhältnis noch sparsamer sein als größere Fahrzeuge. Mitsubishi hat den CO2-Ausstoß der Space-Star-Modelle für 2020 um bis zu 10 Gramm verringert: Das überarbeitete Übersetzungsverhältnis der Benziner und Gewichtseinsparungen – das Grundgewicht liegt bei 960 Kilogramm – erhöhen die Effizienz der Motoren. Die Werte liegen nun bei 102 beziehungsweise höchstens 108 Gramm CO2 pro Kilometer. Die 1-Liter-Modelle sollen lediglich 4,5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, die 1,2-Liter-Benziner liegen nur knapp darüber bei 4,7 Litern.

Im Innenraum des Space Star hat sich ebenfalls einiges verändert. Dem eher niedrigen Preis geschuldet, setzt Mitsubishi flächendeckend auf Hartplastik, was in der Mittelkonsole der „Intro Edition“ und „Intro Edition+“ jedoch edel glänzt. Die mit kariertem Stoff bezogenen Sitze fühlen sich hochwertig an. Man sitzt bequem und das Einstellen der Sitze beim Fahrerwechsel geht problemlos vonstatten. Vorne bietet der Space Star überraschend viel Platz im Fußraum – hinten sieht es da schon etwas enger aus. Das Gepäck kann man im 235-Liter-Kofferraum verstauen. Dort finden zwei Kisten Wasser oder Bier Platz. Klappt man die Rücksitze um, vergrößert sich das Volumen auf maximal 912 Liter.

Das Smartphone als Navi

Das per Touch bedienbare Infotainment-System ermöglicht eine Smartphone-Einbindung per Apple-Car-Play und Android-Auto auf dem 7-Zoll-Screen. Über den Monitor kann man sich somit von Google Maps navigieren lassen. Je nach Ausstattung ist aber bereits ein integriertes Navigationsgerät mit an Bord.

Während der Fahrt in der Stadt – für die das Konzept des City-Flitzers gedacht ist – reicht die Fahrleistung des Space Star aus. Besonders die Automatik-Version fährt sich angenehm und wendig durch die Stadt. Mit einem Wendekreis von 9,2 Metern landet der Space Star im Branchenvergleich im Mittelfeld des A-Segments. Beim Rückwärtsfahren fällt die doch sehr klein geratene Heckscheibe auf, durch die man beim Ausparken teilweise recht wenig sieht. Beide Benziner-Varianten mühen sich etwas ab, sobald sie auf die Autobahn kommen. Im oberen Drehzahlbereich und bei höheren Geschwindigkeiten wird der Dreizylinder-Motor recht laut. Um auf 130 zu beschleunigen braucht gerade die 70-PS-Variante ihre Zeit. Bei der Kurvenfahrt wirkt der Wagen außerdem recht weich.

Mitsubishi Space Star: Stern mit neuem Glanz
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Alles in allem bietet das Auto für junge Fahrer im Großstadtdschungel eine Vielzahl an Ausstattung, ein modernes Design, Infotainment mit Smartphone-Anbindung und eine leichte Bedienung. Kunden können den neuen Space Star ab sofort kaufen. Lediglich die Top-Variante für 16.890 Euro soll laut Mitsubishi-Sprecher erst in sechs bis acht Wochen geliefert werden. Auf die „Intro Edition“ und die „Intro Edition+“ gibt es zu Beginn des Verkaufs einen 2.000-Euro-Aktionsrabatt.

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