Gefahren: Mitsubishi Space Star – mehr als ein Facelift

Preise ab 10.490 Euro

| Autor: Viktoria Hahn

Die überarbeitete Front des Mitsubishi Space Star: Der City-Flitzer trägt nun eine silberne Spange im Gesicht.
Die überarbeitete Front des Mitsubishi Space Star: Der City-Flitzer trägt nun eine silberne Spange im Gesicht. (Bild: Viktoria Hahn/ »kfz-betrieb«)

Die Anzahl der Auto-Zwerge in Europa schrumpft. Kleinstwagen wie der Opel Adam und der Ford Ka sind bereits vom Markt verschwunden, doch Mitsubishi trotzt dieser Entwicklung mit dem neuen Space Star. Aber lohnt sich das Festhalten am A-Segment überhaupt? „Natürlich“, meint Mitsubishi-Sprecher Jörg Machalitzky bei der Präsentation des aufgefrischten Autos in Amsterdam. „Weniger Konkurrenz am Markt führt im Optimalfall zu mehr verkauften Space-Star-Modellen.“ Vom Januar bis Dezember 2019 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) über 20.000 Einheiten des Autos in Deutschland verkauft. In diesem Jahr will der Importeur mindestens 22.000 Einheiten verkaufen. Mehr sei aber durchaus möglich, hieß es.

„Deutschland ist für den Space Star der größte Markt in Europa“, sagt Kolja Rebstock, Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland. Der in Thailand produzierte Wagen machte im Januar 2020 mit 38,3 Prozent einen Löwenanteil der insgesamt verkauften Mitsubishi-Neuzulassungen in Deutschland aus. Auch Rebstock geht davon aus, dass mit dem neuen Space Star weiteres Wachstum gelingt.

Mitsubishi Space Star: Stern mit neuem Glanz

Für dieses Wachstum soll das neue Zielpublikum des City-Flitzers sorgen: Jünger und weiblicher als bisher stellt Mitsubishi sich die künftigen Käufer vor. Der Hersteller visiert Autofahrer an, die vermehrt Wert auf schickes Design, Konnektivität und Nachhaltigkeit legen. Die jungen Käufer müssen künftig jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen, denn die Basis-Version des Space Star mit dem 52 KW/71 PS starken unveränderten Einliter-Dreizylinder-Motor kostet inzwischen laut Liste 10.490 Euro. Vorher gab es das Einstiegsmodell während Rabattaktionen des Herstellers sogar ab 6.690 Euro. Dafür hat das Facelift nun Extras wie Licht- und Regensensor, elektrische Fensterheber vorn und eine Berganfahrhilfe serienmäßig mit an Bord.

Etwas mehr Ausstattung, wie eine Zentralverriegelung, ein Audiosystem und eine Klimaanlage, bietet die „Intro Edition“ für 11.790 Euro. Weiter geht es mit der „Intro Edition+“ mit 59 kW/80 PS und einem 1,2-Liter-Motor für 14.490 Euro, die serienmäßig mit LED-Rückleuchten und Start-Stopp-System vorfährt. Optional gibt es diese Version mit CVT-Getriebe für 15.590 Euro.

Neues Markengesicht

Besonders in punkto Design gelingt Mitsubishi die Zielgruppenansprache. Äußerlich hat sich der Space Star stark verändert und wirkt dynamischer und moderner. Er trägt nun eine doppelte chromfarbene Spange im Gesicht – „Dynamic Shield“ nennt der Hersteller das kompakte „Familiengesicht“, dasder Eclipse Cross und der Outlander bereits tragen. Weiterhin wurde das Design der Scheinwerfer der sportlicheren Front angepasst. Mit nunmehr knapp 3,85 Meter Länge ist der Space Star außerdem leicht gewachsen – unter anderem ist das der längeren Motorhaube geschuldet.

Die überarbeitete Heckpartie ist von einem stärker konturierten Stoßfänger geprägt. Der große serienmäßige Dachspoiler mit integrierter Bremsleuchte erscheint jedoch leicht überdimensioniert für das ansonsten doch klein gebliebene Auto. Insgesamt steht der Space Star nun aber optisch satter auf der Straße als zuvor. Vor allem von hinten wirkt der Wagen breiter. Komplettiert wird der optische Feinschliff von glanzgedrehten 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, sowie einer erweiterten Farbpalette. Unter den neun verfügbaren Farben findet man klassisches Schwarz, Grau und Weiß aber auch auffälligere Töne wie Gelb, Blau oder Rot.

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