Image des Kfz-Gewerbes Stressfaktor Werkstattbesuch

Von Jakob Schreiner 4 min Lesedauer

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Überteuert, intransparent, unehrlich: So beschreiben viele Autofahrer das Kfz-Gewerbe – obwohl sie die Fachkompetenz schätzen und die Branche grundsätzlich für unverzichtbar halten. Die neue Trend-Tacho-Studie liefert unbequeme Zahlen – und einige Lösungsansätze.

Fast jeder dritte Autofahrer geht mit Bedenken zum Werkstatttermin – nicht wegen der Reparatur, sondern wegen der Rechnung.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Fast jeder dritte Autofahrer geht mit Bedenken zum Werkstatttermin – nicht wegen der Reparatur, sondern wegen der Rechnung.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Der Werkstatttermin steht an – und für viele Autofahrer bedeutet das Stress. 29 Prozent geben im aktuellen Trend-Tacho 2/2026 an, mit mulmigem Gefühl oder sogar Bauchschmerzen (8%) zu Werkstattterminen zu gehen. Nur 15 Prozent freuen sich auf professionelle Unterstützung. Die große Mehrheit (56 %) betrachtet den Besuch schlicht als notwendiges Übel. Das geht aus der repräsentativen Studie von »kfz-betrieb«, KÜS und BBE Automotive unter 1.000 Pkw-Fahrern hervor, in der das Image des Kfz-Gewerbes im Fokus stand.

Neben dem Aspekt, dass der Termin (viel) Geld kosten wird, gibt es weitere Ursachen für das Unbehagen: 47 Prozent der Autofahrer vermuten, dass ihre Unwissenheit in Werkstätten ausgenutzt wird. 49 Prozent beklagen überteuerte Preise, 42 Prozent glauben, dass unnötige Dinge verkauft oder repariert werden. Nur 21 Prozent geben an, keinerlei Vorurteile zu haben.