Langjähriger ZDK-Geschäftsführer Trauer um Ingo Meyer

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

Ingo Meyer, der langjährige ehemalige ZDK-Geschäftsführer für Berufsbildung, ist tot: Er gilt als Wegbereiter der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Kfz-Gewerbe und starb im Alter von 84 Jahren.

Ingo Meyer ist gestorben: „Geboren als Optimist, gegangen in Würde“, wie seine Familie schreibt. (Bild:  Privat)
Ingo Meyer ist gestorben: „Geboren als Optimist, gegangen in Würde“, wie seine Familie schreibt.
(Bild: Privat)

Auch wenn er es selbst nicht gerne von sich hörte: Die Branche nannte ihn respektvoll den „Ausbildungspapst“; er gilt als Vater des Kfz-Mechatronikers. Nun ist Ingo Meyer, langjähriger ZDK-Geschäftsführer, am 2. Mai im Alter von 84 Jahren in Bonn gestorben. Bis 2007 hatte Meyer die Geschäfte der ZDK/ZVK-Berufsbildungsabteilung geführt, sie aufgebaut und wesentlich geprägt.

1972 holte der damalige Präsident des Kfz-Gewerbes, Fritz Haberl, Ingo Meyer, Diplom-Ingenieur und damals Trainee im VW-Werk, zum Zentralverband des Kraftfahrzeughandwerks und Fachverband des Kraftfahrzeughandwerks im Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes. Weil zeitgleich der „autoFACHMANN“ als offizielles Ausbildungsmedium für das Kfz-Gewerbe vom damaligen Vogel-Verlag ins Leben gerufen wurde, wurde er für Meyer zu einem wichtigen Ziehkind. Auch die Präsentation auf der Automechanika prägte Meyer, indem er für die Messe eine Sonderschau für Kfz-Berufe konzipierte.