Umgang mit Kundenbeschwerden Wenn das Vibrieren nicht auf einer Unwucht beruht

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 4 min Lesedauer

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Eine Kundenbeschwerde wegen Vibrationen muss nicht zwangsläufig auf eine Unwucht der Räder hindeuten. Auch ein Höhenschlag oder eine inhomogene Gummimischung können ursächlich sein. Wichtig sind genaues Hinsehen und die passende Werkstattausrüstung.

Dem Cabriolet der Corvette-Baureihe C2 wurden bei einer verschleißbedingten Umbereifung vier neue Reifen mit Höhenschlag montiert. An der Fehlerdiagnose waren drei Werkstätten beteiligt. Erst die dritte Werkstatt hatte Erfolg.(Bild:  Diehl – VCG)
Dem Cabriolet der Corvette-Baureihe C2 wurden bei einer verschleißbedingten Umbereifung vier neue Reifen mit Höhenschlag montiert. An der Fehlerdiagnose waren drei Werkstätten beteiligt. Erst die dritte Werkstatt hatte Erfolg.
(Bild: Diehl – VCG)

Nicht gerade wenigen Kunden muss der Grund des Räderwuchtens ausführlich erklärt werden. Und selbst dann wird oft mit Nachfragen und ungläubigen Blicken reagiert. Nicht so solche Kunden, deren „Popometer“ ein Vibrieren des Fahrzeugs verspürt und die deshalb eine Werkstatt aufsuchen. Hat es die Werkstatt versäumt, nach dem Reifenwechsel eine Probefahrt zu unternehmen, kann es sich dabei um eine Reklamation handeln. So geschehen im Sommer vergangenen Jahres bei einem Chevrolet Corvette Cabriolet der Baureihe C2. An der Ursachenforschung waren insgesamt drei Werkstätten beteiligt, davon zwei erfolglos.

Der Münchener Stadtteil Großhadern an einem Montagabend. Traditionell findet in einer dortigen Gaststätte der Clubabend der ASC-Landesgruppe Südbayern statt. Das Kürzel steht für Allgemeiner Schnauferl-Club, ein im Jahr 1900 gegründeter und heute bundesweit aktiver Zusammenschluss von Oldtimerenthusiasten.