Fahrwerksvermessung Alles für den Dackel?

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Nicht wenige Achsen von Aufliegern, aber auch von Zug- bzw. Solomaschinen arbeiten im „Dackellauf“. Das kostet Reifen und auch Sprit – bis zu 4.000 Euro pro Fahrzeug und Jahr. Wie man sich die sparen kann? Ganz einfach: mithilfe regelmäßiger Achsvermessungen.

Einmal machen, viele Kilometer Reifen und Sprit sparen: Eine Fahrwerksvermessung ist gerade bei Nutzfahrzeugen eine überaus sinnvolle Angelegenheit.(Bild:  Josam)
Einmal machen, viele Kilometer Reifen und Sprit sparen: Eine Fahrwerksvermessung ist gerade bei Nutzfahrzeugen eine überaus sinnvolle Angelegenheit.
(Bild: Josam)

Das Geld liegt auf der Straße, man muss es nur aufheben“, weiß der Volksmund. Das bedeutet, wenn sich jemand über Moneten auf dem Asphalt freut, hat jemand anderes diese dort verloren, bzw. mehr oder weniger bewusst gelassen. Genau Letzteres trifft mit Blick auf Nutzfahrzeuge auf zahlreiche Halter bzw. deren Betreiber zu. In Form von übermäßigem Reifenverschleiß und erhöhtem Kraftstoffverbrauch lassen diese jede Menge Euro auf den Straßen zurück. Schuld daran hat (bei Starrachsen) oftmals ein Schiefstand derselben in Bezug auf die Fahrzeuglängsachse. Selbstverständlich können, wie beim Pkw, aber auch einzeln aufgehängte Räder „schief“ stehen, bzw. eine entsprechende Achse zur Fahr- bzw. den restlichen Achsen.

„Ein 100 Lkw umfassender Fuhrpark kann durch regelmäßige Achsvermessungen Einsparpotenziale von gesamt knapp 400.000 Jahr oder fast 4.000 Euro pro Lkw realisieren“, weiß Marco Kempin, Vizepräsident Finanzen des Verbands der Werkstattausrüster (ASA), zu berichten. Selbst abzüglich der Kosten fürs Einstellen bleibt da immer noch ein sehr erklecklicher Betrag auf der Habenseite. Wie groß das Potenzial für Lkw-Besitzer und Fuhrparkverantwortliche, aber auch unsere Umwelt ist, zeigen Stichprobenuntersuchungen. „Rund 70 Prozent der Lkw-Fahrwerke sind nicht korrekt eingestellt“, erklärt Kempin.