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Ist die Batterie dann leer gefahren, müssen Käufer nach Herstellerangaben über 24 Stunden für das Laden einplanen, wenn sie das Auto an die Haushaltssteckdose anschließen. Bei einer 11kW-Wallbox soll das dreiphasige Laden jedoch nur fünf Stunden dauern. An öffentlichen Ladestationen mit 100kW-Ladesäule lädt die Batterie in 30 Minuten auf rund 80 Prozent Reichweite.
Durstige Verbrenner
Neben dem Stromer konnten wir den 155-PS-Benziner und den Diesel mit 131 PS jeweils mit Automatikgetriebe auf etwas längeren Strecken testen. Unterschiede waren zwischen den beiden Motoren auf der Landstraße kaum zu spüren. Die Automatik schaltet sehr sanft, sodass das Fahrzeug sehr gleichmäßig beschleunigt. Beide waren außerdem ziemlich durstig: Als Verbrauch zeigte der Bordcomputer 6,9 Liter für den Benziner und 6,6 Liter für den Diesel an – deutlich mehr als die von Peugeot angegebenen 5,0 beziehungsweise 3,8 Liter (kombiniert).
Optisch unterscheidet sich der E-2008 durch kleine Details vom Verbrenner: Das Löwen-Emblem auf dem Kühlergrill schimmert je nach Blickwinkel in Blau oder Grün, auf dem vorderen Kotflügel ist der Buchstabe E zu finden und der Modellname steht auf der Heckklappe. Ansonsten ist alles wie beim Verbrenner – auch das Platzangebot.
In der Länge gewachsen
Die zweite Generation des 2008 steht auf der neuen CMP-Plattform und ist 4,3 Meter lang – 14 Zentimeter länger als der Vorgänger. Der Radstand ist um knapp 11 Zentimeter auf 2,65 Meter gewachsen. Die größeren Maße kommen vor allem den Passagieren im Fond zu Gute. Der Kofferraum wirkt überschaubar, das Volumen ist aber um 55 Liter gewachsen und beträgt 405 Liter. Einziger Abstrich beim Stromer in Sachen Raumangebot: Bei den Verbrennern erhöht sich das Kofferraumvolumen um weitere 29 Liter durch ein Unterbodenfach.
In den hochwertig wirkenden Innenraum ist nun auch im 2008 das sogenannte „I-Cockpit“ eingezogen, bestehend aus einem kleinen Lenkrad, einem großen Touchscreen und je nach Ausstattung serienmäßigen 3D-Kombiinsturment. Letzteres gibt dem Cockpit einen futuristischen Anstrich und sorgt durch die verschiedenen Ebenen tatsächlich ohne große Eingewöhnungsphase für eine sehr gute Übersicht – der Fahrer hat die wichtigsten Informationen immer im Blick.
Zahlreiche Assistenten
Je nach Ausstattung hat der 2008 zahlreiche Assistenten und Features an Bord. Die Basisausstattung Active bietet beispielsweise bereits Eco-LED-Scheinwerfer, einen Frontkollisionswarner, einen Tempomaten, einen Spurhalteassistenten mit Lenkeingriff und eine Verkehrsschildererkennung. Käufer, die sich für die Ausstattung Allure entscheiden erhalten zusätzlich unter anderem das digitale 3D-Kombiinstrument, eine Klimaautomatik und eine Rückfahrkamera mit 180-Grad-Umgebungsansicht. Die Topausstattung GT, die nur mit dem stärksten Benziner oder den Stromer erhältlich ist, kommt beispielsweise mit Spurpositionierungsassistent in Verbindung mit automatischem Geschwindigkeitsregler, aktivem Toterwinkelassistent, digitalem Radioempfang und Sitzheizung vorn.
Die Preisliste beginnt bei 21.500 Euro für den schwächsten Benziner in Basisausstattung. Die GT-Version mit 155 PS kostet mindestens 33.900 Euro, der Diesel ist in der Ausstattung Allure ab 29.950 Euro zu haben. Der Stromer ist naturgemäß am teuersten: Für den E-2008 müssen Käufer in der Basisausstattung mindestens 35.250 Euro zahlen, die GT-Variante kostet 41.950 Euro.
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