Gefahren: Toyota GR Supra – Rückkehr der Sportlegende

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Das wohl Erstaunlichste an der jüngsten Supra-Generation von Toyota ist: Sie ist zwar klar für die Rennstrecke konzipiert worden, aber das Modell macht auch auf der normalen Straße eine richtig gute Figur. Anders als das Design vermuten lässt, ist der Zweisitzer schon fast langstreckentauglich. Der Einstieg ist selbst für hochgewachsene Insassen problemlos möglich, das Raumgefühl im Inneren ist dank des doppelt gewölbten Dachs und des recht flach gestalteten Cockpits nicht so beengt, wie man bei einem reinrassigen Sportler vermuten würde. Die Sportsitze bieten einen guten Seitenhalt, ohne die Insassen einzuengen. Ebenfalls erwähnenswert ist der für einen Zweisitzer verhältnismäßig üppige Laderaum: Insgesamt schluckt der Kofferraum 290 Liter.

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Und was das Fahren angeht, gelingt es dem Supra, sich im Normalmodus trotz der Kraft, die in ihm steckt, bei Bedarf vornehm zurückzunehmen – von Nervosität keine Spur. Die Federung ist komfortabel und das Geräuschniveau im Normbereich.

Vollausstattung inklusive

Für 62.900 Euro bekommt der Kunde ein voll ausgestattetes Auto mit allen erdenklichen Komfortfeatures – serienmäßig an Bord sind unter anderem ein Navigationssystem, ein Infotainmentsystem mit zehn Lautsprechern, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-Go-Funktion, Regensensor und eine durchaus sinnvolle Rückfahrkamera. Dazu kommen elektrisch verstellbare und beheizbare Alcantara-Sportsitze. Wie in den anderen Toyota-Modellen üblich, kann sich die serienmäßige Sicherheitsausstattung ebenfalls sehen lassen: angefangen beim Toter-Winkel-Assistenten über den Spurverlassenswarner und den Rear Cross Traffic Alert bis hin zu intelligenten Parksensoren mit automatischer Bremsfunktion ist alles ab Werk verbaut.

Wem das nicht reicht, der kann zusätzlich das Premium-Paket wählen: Neben einem hochwertigeren Soundsystem und einer schwarzen Lederausstattung zeichnet sich dieses vor allem durch ein Head-up-Display aus. Letzteres ist durchaus sinnvoll, um die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Denn die zentrale Anzeige im 8,8 Zoll großen Display ist der Drehzahlmesser.

Kein Schnäppchen, aber gutes Komplettpaket

Fazit: Auch wenn der Toyota Supra sich eine Plattform mit dem Roadster BMW Z4 teilt, was neben dem Motor vor allem im Innenraum deutlich wird, hat der Supra einen ganz eigenständigen Charakter und zeigt, dass Toyota nicht nur sparsam, sondern auch sportlich kann. Insbesondere die europaweit auf 90 Einheiten limitierte A 90 Edition, für die in Deutschland 24 VIP-Kunden den Zuschlag bekamen, ist mit ihrer mattgrauen Lackierung, geschmiedeten 19-Zoll-Aluminium-Rädern und roten Ledereinsätzen im Innenraum eine echte Wucht.

Sicher: 62.900 Euro sind kein Schnäppchen, aber spätestens, wenn man beginnt, den vergleichbaren Zuffenhausener Konkurrenten 718 Cayman S zu konfigurieren, und mit wenigen Optionen schnell jenseits der 70.000 Euro landet, relativiert sich der All-inclusive-Preis des Supra schnell.

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