Gefahren: VW T-Roc – der schickere Golf

Von sp-x

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Mal was Neues wagen: VW tritt mit dem T-Roc gegen zahlreiche Wettbewerber an und setzt auf auffälliges Design. Die Sport-Variante kommt serienmäßig mit adaptivem Fahrwerk.

 Mit dem T-Roc will VW im boomenden Segment der Kompakt-SUVs angreifen.(Bild:  VW)
Mit dem T-Roc will VW im boomenden Segment der Kompakt-SUVs angreifen.
(Bild: VW)

Jetzt hat auch VW mit dem T-Roc ein kompaktes SUV im Angebot. Lange Zeit sah es so aus, als wollten die Wolfsburger das boomende Segment der handlichen Crossover den Wettbewerbern überlassen. Aber seit November vergangenen Jahres steht der T-Roc bei den Händlern und versucht, Modellen wie dem Renault Captur, dem Opel Crossland X, dem Kia Stonic oder dem Citroen C3 Aircross das Verkaufsleben schwer zu machen. Wir wollten wissen, wie sich der Neue macht. Und wenn schon SUV, dann auch bitte mit Allrad. So ausgestattet stand der Frischling für den Testeinsatz bereit.

Bei diesem Golf-Derivat, das sich wie Golf, Tiguan, aber auch Audi Q2, Seat Ateca oder Skoda Karoq, aus dem modularen Querbaukasten des Konzerns bedient, durfte das Design-Team ausgelassener als sonst bei VW üblich ans Werk gehen. Statt mehr oder weniger zeitloser Formen erhält der Kunde ein trendiges Fahrzeug mit einer coupéhaft geschnittenen Karosserie, einem farblich abgesetzten Dach sowie auf Wunsch allerlei Farbkombinationsmöglichkeiten für innen und außen. Die bullige Front, markante Radkästen sowie große Schweller tun ihr Übriges, den T-Roc auffallen zu lassen. Ganz neu sind die zuletzt aufgezählten SUV-Merkmale nicht. Schon der Golf Country von 1990 spielte mit ihnen. Allerdings goutierten die Käufer das damals nicht.

VW T-Roc: Golf-SUV soll das Boomsegment rocken
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Unser Testfahrzeug fuhr als Allradler mit dem 2,0-Liter-TSI, 140 kW/190 PS und Siebengang-DSG vor. Die zurzeit außerdem erhältlichen Benziner, der 1,0-Liter-Dreizylinder mit 85 kW/115 PS (ab 20.390 Euro) und der 1,5-Liter-Vierzylinder mit 110 kW/150 PS (ab 22.875 Euro), werden nur in Verbindung mit Frontantrieb ausgeliefert. Beim aktuell einzigen Dieselangebot, dem 110 kW/150 PS starken 2,0-Liter, gehört der 4x4-Antrieb immer ab Werk dazu. Hier muss man mindestens 29.875 Euro investieren.

Gelassen statt bunt

Noch ein wenig mehr wird für unsere Fahrzeugvariante fällig. Ab 30.800 Euro steht sie in der Preisliste, allerdings ist hier schon die höchste Ausstattungsstufe an Bord. Das „Sport" genannte Komfortniveau dürfte Käufer ansprechen, die es im Innenraum nicht allzu bunt lieben. Lässt sich in der mittleren Ausstattungsversion das Armaturenbrett und die Türinnenverkleidungen durch farbige Dekoreinsätze aufpeppen, steht bei „Sport“ Gediegenheit und Gelassenheit auf dem Programm: also Einsätze in grau statt leuchtend orange, gelb oder blau. Dazu gibt es viele Chromapplikationen.

Entspannt geht es auch auf den Sportsitzen zu. Sie sind bequem und dank der etwas höheren Sitzposition hat man einen guten Überblick. Vorne gibt es in dem 4,24 Meter langen Crossover reichlich Platz für Fahrer und Beifahrer, die Fondnutzer müssen hingegen der leicht abfallenden Dachlinie Tribut zollen und sitzen im Vergleich zum normalen Golf oder Sportsvan weniger komfortabel. Das Kofferraumvolumen geht in Ordnung. Mit Allrad beträgt es 392 Liter und lässt sich bei umgeklappter Rückbank auf 1.237 Liter erweitern.

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