Koaxialleitungen
Gehört das ins Auto?
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Weil kaum noch Komponenten nachgerüstet werden und die Bauteile selbst nur wenig störanfällig sind, verkommen Koaxialleitungen im Auto zur unbekannten Größe. Zu Unrecht, wie dieser Artikel zeigt. Eine erklärende Übersicht zu den vier gängigen Leitungsarten.
Von wegen nur Antennenkabel: In modernen Fahrzeugen dienen Koaxialleitungen ganz unterschiedlichen Zwecken. Das Spektrum reicht von Radio-, TV- und Internetempfang über Mobiltelefonie, Navigation, schlüssellosen Zugang und fernbedienbare Standheizung bis hin zu Kamera- und Scheinwerfersystemen. Letzteres ist neu; Erstlingswerk sind die sogenannten HD-Matrix-LED-Scheinwerfer des soeben überarbeiteten Porsche Cayenne.
Immer dann, wenn hochfrequente Signale übertragen und dabei gegen äußere Störeinflüsse (Interferenzen) geschützt werden sollen, sind Koaxialleitungen die erste Wahl – in Gebäuden ebenso wie in Fahrzeugen. Diesem Schutz dient auch die frühe Digitalisierung der Signale. „Während Antennensignale weiterhin analog über Koaxialleitungen übertragen werden, wird bei anderen Signalarten angestrebt, das analoge Signal am Entstehungsort zu digitalisieren und erst dann zu übertragen. Beispielsweise werden Mikrofonsignale in vielen aktuellen Fahrzeugbaureihen bereits am Einbauort des Mikrofons digitalisiert und per Ethernet zum Infotainmentsystem übertragen, anstatt das Signal wie zuvor über eine Koaxialleitung dem Infotainmentsystem zuzuführen“, erklärt Andreas Ehritt, Gründer und Inhaber der Quaestum GmbH in Wuppertal. Das Unternehmen gilt als Spezialist für automobile Anwendungen von Koaxialleitungen einschließlich dazugehöriger Fakra-Stecker und -Kupplungen sowie für deren Reparatur.
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