Geld verdienen im Aftersales

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Am 1. und 2. Dezember 2015 veranstaltet »kfz-betrieb« die Autoservicetage für markengebundene Autohäuser im Vogel Convention Center in Würzburg.

Über 60 Prozent ihrer Deckungsbeiträge erwirtschaften Autohäuser im Servicegeschäft.
Über 60 Prozent ihrer Deckungsbeiträge erwirtschaften Autohäuser im Servicegeschäft.
(Foto: Wenz)

Am 1. und 2. Dezember 2015 veranstaltet »kfz-betrieb« die zweiten Autoservicetage für markengebundene Autohäuser im Vogel Convention Center in Würzburg. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmern wertvolle Tipps für ihr Tagesgeschäft zu liefern und gleichzeitig aufzuzeigen, wohin die Reise im Aftersalesgeschäft geht.

Nach wie vor erwirtschaften die Autohäuser zwischen 60 und 75 Prozent ihrer Erträge mit dem Aftersalesgeschäft. Der Verkauf von Autos – egal ob neu oder gebraucht – wird nicht selten mit den Erträgen aus dem Service quersubventioniert. Das gilt auch momentan, obwohl der Fahrzeugverkauf in diesem Jahr gut läuft. Auch künftig wird sich die Ertragssituation der Autohäuser nicht wesentlich ändern. Umso wichtiger ist es für jedes Autohaus, seine Prozesse im Aftersales optimal zu gestalten. Das Qualitätsmanagement, die Personalplanung und die Serviceprozesse müssen aufeinander abgestimmt sein. Das sichert nicht nur die Rendite, sondern erhöht sie.

Geld verdienen – aber wie?

Die Frage ist, wie? Gibt es einen Serviceprozess, den sich jedes Autohaus überstülpen kann und der gleichzeitig jeden Kunden zufriedenstellt? Oder ist nicht vielmehr die jeweilige Situation des Autohauses und seine Stellung im eigenen Marktumfeld ausschlaggebend? Beide Fragen lassen sich nicht eindeutig mit Ja oder Nein beantworten. Was aber immer ein Teil des Prozesses ist, ist der Kunde. Der bestimmt letztlich über das Wohl und Wehe des Betriebs und sollte tunlichst zufriedengestellt werden. Und wieder tut sich die Frage auf: Wie? Während der Autoservicetage am 1. und 2. Dezember im Vogel Convention Center in Würzburg wird »kfz-betrieb« zusammen mit den Sponsoren der Veranstaltung – Automechanika, Dekra und Petronas – Antworten liefern.

Beispielsweise wird Frank Denzin von der Volvo Car Germany GmbH aufzeigen, inwieweit der Aftersalesprozess künftig in die digitale Welt eintaucht. Von der digitalen Praxis wird Franco C. Barletta vom Autohaus Jürgens in Hagen berichten. Der Mercedes-Vertreter bietet seinen Kunden eine Online-Dialogannahme an. Hierfür wird das Fahrzeug beim Kunden zuhause oder im Büro abgeholt. Der Meister in der Werkstatt ist mit einem Computerpad ausgestattet, über das er direkt mit dem Kunden am heimischen PC Kontakt aufnehmen kann. Im Livechat können die Reparaturen besprochen werden, und dem Kunden kann direkt aufgezeigt werden, wo welche Mängel an seinem Fahrzeug zu beheben sind.

Zahlreiche weitere Branchenvorträge werden dafür sorgen, dass wirklich jeder Teilnehmer für sein Unternehmen etwas mitnehmen kann. Die Branchenvorträge gestalten Autohausbesitzer oder Geschäftsführer, die erwiesenermaßen ihr Servicegeschäft erfolgreich betreiben. Beispielsweise stellen Rebekka Pfaff und Stefan Kreß das erfolgreiche Servicekonzept von Kunzmann in Aschaffenburg für Nutzfahrzeuge vor. Und Markus Pettendrupp von der Herbert Köpper GmbH wird aufzeigen, wie Autohäuser dem immer häufiger beklagten Fachkräftemangel durch ein ausgeklügeltes Ausbildungskonzept begegnen können.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, den Referenten und den Inhalten finden Sie unter www.autoservicetage.de. Dort können Sie sich auch zur Veranstaltung anmelden.

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