„Gemeinsam die BDK aufgebaut“

Redakteur: Wolfgang Michel

Der Generalbevollmächtigte Karl-Heinrich Froschermeier hat sich nach 45 Berufsjahren mit einem Hamburger „Abschlussfest“ in den Ruhestand verabschiedet.

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Karl-Heinrich Froschermeier hat sich nach 45 Berufsjahren in den Ruhestand verabschiedet. Rund 80 berufliche Wegbegleiter begrüßte der ehemalige Generalbevollmächtigte der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) im Atlantik-Haus zur Feierstunde. 100 Meter über Hamburg freuten sich die Gäste nicht nur über launige Reden von BDK-Vorstand Dr. Hermann Frohnhaus und Fritz Haberl (Mahag), sie genossen ebenso den beeindruckenden Blick über Hafen und Stadt.

In seiner Ansprache ging Frohnhaus vor allem auf den Menschen Froschermeier ein: „Die Händler haben Dir besonders am Herz gelegen. Du hast immer deutlich gemacht, dass man die Partnerschaft zwischen Bank und Handel ernst nehmen muss – und zwar beide Seiten. Wichtig war Dir immer, dass Partnerschaften nicht kurzfristig angelegt sind und von gegenseitigem Vertrauen und Verständnis geprägt sind.“

Neben den Händlern verlieren aber auch die Mitarbeiter einen wichtigen Gesprächspartner. Frohnhaus: „Das Vertrauen, das Dir die Kollegen entgegengebracht haben, war groß und ging über das rein Berufliche hinaus. Oft konntest Du aufgrund Deiner Erfahrung wertvolle Ratschläge geben, und persönliche Anliegen waren bei Dir gut aufgehoben.“

Ein langes Arbeitsleben

Inklusive seiner Berufsausbildung hat es Froschermeier auf 45 Berufsjahre gebracht. Begonnen hat sein Arbeitsleben 1962 mit einer Lehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in München. Bereits kurz nach der Ausbildung wechselte Froschermeier zur Finanzdienstleistung im Autohandel. Seine erste Station war die Ford Bank, bei der Froschermeier auf der Karriereleiter mehrere Stufen nach oben stieg. Berufsbegleitend studierte er Betriebswirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Finanzfachwirt. „Nach elf Jahren Ford Bank war Dir klar geworden, dass man die Unabhängigkeit im Autohandel fördern muss. Hätte es damals die BDK schon gegeben, hätte Dich sicherlich der Weg zu uns geführt. So warst Du gezwungen, Dich beim Wettbewerb zu verdingen“, resümierte Frohnhaus. 13 Jahre arbeitete Froschermeier für die CC-Bank, davon zehn Jahre als Filialdirektor in München und drei Jahre als Regionaldirektor für Bayern.

Den längsten Abschnitt seines Berufslebens hat Froschermeier bei der BDK verbracht. Mitte 1991 kam er zur ALD nach Hamburg und wurde Geschäftsführer der Garanta Finanzdienst GmbH, dem Vorläufer der BDK.

Mit Gründung der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe im Jahr 2000 wurde die Idee von ZDK und Techno, eine berufsständische, herstellerunabhängige Bank zu gründen, in die Tat umgesetzt. Froschermeier wurde zum Vorstand berufen und war seit der strategischen Neuordnung durch die Société Générale Generalbevollmächtigter der BDK. „Du bist der Mann der ersten Stunde und 16 Jahre die Seele des Vertriebs gewesen“, bilanzierte der heutige BDK-Vorstand Dr. Frohnhaus.

Dank an die Mitarbeiter und Kunden

Froschermeier selbst bedankte sich auf seinem Fest bei Mitarbeitern, Gesellschaftern und Partnern mit den Worten: „Gemeinsam haben wir die Bank aufgebaut. Der Leistung unserer Mitarbeiter und dem Engagement der Gesellschafter und Partner ist es zu verdanken, dass wir heute die Nummer zwei bei den herstellerunabhängigen Banken sind.“

Sein Dank richtete sich an alle Händler, die der neuen Bank vertraut haben und von der Idee überzeugt waren. „Mein Anliegen war immer, dass Seriosität, Kontinuität, Ausgewogenheit und Fairness im geschäftlichen Umgang für uns keine leeren Worte sind, sondern dass unsere Partner und Kunden das in der Praxis täglich erleben“, sagte Froschermeier.

Für Froschermeier endet nach 16 Jahren BDK die Zeit im Norden. Der sympathische Ruheständler will seinen neuen Lebensabschnitt im „mediterranen München“, seinem Wohnort, verbringen.

Von Hamburg, der BDK und seinen Gästen verabschiedete sich Froschermeier mit den Worten: „In all den Jahren ist mir als überzeugter Münchner und Schwabinger Hamburg zu einer zweiten Heimat geworden. Eine Stadt, die mit ihrer hanseatischen Noblesse auch ein Kontrast zu meiner fast mediterranen bayrischen Heimat ist. Ich wünsche Ihnen, dem ZDK, den Landesverbänden und Innungen, der Nürnberger Versicherung, der Techno und der BDK/ALD sowie der Société Générale weiterhin viel Glück und Erfolg für die Zukunft. Ich werde Ihnen immer verbunden bleiben.

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