Messe Genfer Auto-Salon soll 2024 wieder stattfinden

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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Die Geneva International Motor Show soll im ersten Quartal 2024 nach drei Jahren Pause ihr Comeback feiern – mit einem besonderen Jubiläum. Auch der für den Herbst geplante Ableger in Katar bleibt wie geplant bestehen.

Die letzte Ausgabe des Genfer Autosalons fand 2019 statt.(Bild:  GIMS photoproevent.com)
Die letzte Ausgabe des Genfer Autosalons fand 2019 statt.
(Bild: GIMS photoproevent.com)

Drei Jahre macht die Geneva International Motor Show (GIMS) aufgrund der Corona-Krise Pause. 2024 soll die traditionsreiche Frühjahrsmesse, auch bekannt als Genfer Auto-Salon, wieder stattfinden – vom 26. Februar bis zum 3. März. Das verkündet der Veranstalter auf seiner Website. Die Ausstellung feiert im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Bestehen.

Zum letzten Mal öffnete das Genfer Palexpo-Gelände am Flughafen seine Tore 2019 für die Automobilbranche. Wie andere Automessen auch hatte die Schweizer Ausstellung zuletzt mit einem Aussteller- und Besucherschwund zu kämpfen. Nachdem die Messe 2020 wegen der beginnenden Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt wurde, musste sie auch 2021 pausieren. 2022 kam die Chipkrise dazu, sodass viele Autohersteller von einer Teilnahme absahen. Die Veranstalter zogen erneut die Reißleine.

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Dafür verkündete das Organisationskomitee, im Herbst 2023 einen GIMS-Ableger in Doha, der Hauptstadt von Katar, auszurichten. An dieser Messe wollen die Veranstalter festhalten.

Auch andere traditionelle Automessen wie die IAA oder die NAIAS in Detroit hatten unabhängig von der Corona-Krise zuletzt mit schwindendem Interesse zu kämpfen. Immer mehr Autohersteller setzten auf andere Konzepte zur Kundenansprache. Klimaschützer nutzten die Veranstaltungen dagegen zuletzt als Anlass für Proteste.

Kleinere Messen wie in Barcelona oder Leipzig sind längst Geschichte. Die großen Ausstellungen versuchen sich an neuen Konzepten. So fand die vergangene IAA erstmals in München statt – mit starkem Fokus auf neue Mobilitätsformen und Ständen in der ganzen Stadt. Lediglich in China scheint das klassische Konzept der Automessen noch wie gewohnt zu funktionieren. Die Auto Shanghai hatte sich nach der Corona-Pause im Frühjahr mit einer Flut an Weltpremieren der chinesischen Autoindustrie zurückgemeldet.

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