Frauen-Power in Köln
Am Niederrhein in Köln zeigte das vermeintlich „schwache Geschlecht“ eine starke Leistung. Alle sieben jungen Frauen bestanden die Prüfung, zwei davon landeten in den Top Ten. Obermeister Rolf Mauss zeigte sich über die „Frauenpower“ im Kölner Kfz-Gewerbe beeindruckt und sehr erfreut. „Ich hoffe, dass die überaus erfolgreichen Prüflinge der Wintergesellenprüfung dem Kfz-Gewerbe erhalten bleiben und eine Karriere mit Lehre in der chancenreichen Kfz-Branche starten.“
Die jungen Männer in Köln können sich ein Beispiel an den Junggesellinnen nehmen. Bei der Winterprüfung 2015/2016 im Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker konnten von insgesamt 104 Prüflingen 89 erfolgreich abschließen. Die Durchfallquote lag bei 14,4 Prozent, was eine Steigerung gegenüber 2015 um rund 2,4 Punkte bedeutete.
Bei der Kfz-Innungen Melsungen lobte Obermeister Rudi Hupfeld im Rahmen der Feierlichkeiten das Engagement der jungen Mechatroniker, der Ausbildungsbetriebe und der Berufsschule. Neben der persönlichen Leistung sei auch das Lernumfeld entscheidend für eine erfolgreiche Ausbildung. Er gratulierte den Prüflingen zur bestandenen Gesellenprüfung und überreichte die Prüfungszeugnisse.
Für 44 ehemalige Auszubildende der Fachrichtung Kfz-Mechatroniker der Kfz-Innung Flensburg haben sich die Mühen der Ausbildung mehr als gelohnt. Die derzeitigen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes würden vielfältige Möglichkeiten zulassen, sagte Obermeister Günther Görrissen. Hochqualifizierte Fachkräfte seien stark nachgefragt.
„Der Weg der dualen Ausbildung ist richtig und bleibt alternativlos für die Qualifikation junger Nachwuchskräfte.“ Doch Görrissen erinnerte die Junggesellen auch an ihre Pflicht, technologisch stets am Ball zu bleiben: „Wer nicht laufend trainiert, verliert den Anschluss. Weiterbildung sichert euren weiteren beruflichen Erfolg.“
Motivierte Fachkräfte sichern das Überleben der Betriebe
Die Kfz-Innung Rostock nutzte die Messe „Autotrend“ für die Freisprechung ihrer Auszubildenden. Obermeister Mike Specht lobte den Einsatz der jungen Männer und Frauen. „Sie haben gebüffelt und gepaukt“, die meisten mit Erfolg. Entsprechend wurden aus den Schülern nun qualifizierte Fachkräfte. Für die Zukunft des Kfz-Gewerbes von entscheidender Bedeutung: „Motivierte Fachkräfte sichern den Betrieben das Überleben.“
In Südthüringen bestanden 52 Jugendliche die Abschlussprüfungen ihrer Ausbildungszeit. Dabei kamen die jungen Menschen aus zahlreichen Ländern. „Wir haben Spanier, Russen und Ungarn in der Prüfung gehabt“, freut sich Erhard Hüther, Obermeister der Kfz-Innung Südthüringen. Im Rahmen einer Feier mit Familie, Freunden und Verwandten erhielten die erfolgreichen Junggesellinnen und Junggesellen den begehrten Brief.
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