Getriebeölspülung: Ab, spülen!

Steffen Dominsky

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Je moderner die Fahrzeugtechnik gerät, desto weniger gibt’s meist im Service zu tun. Schön, wenn dann doch mal was hinzukommt – Beispiel Getriebeölspülung. Doch von alleine spült auch die kein Geld in die Kasse.

Für Andre Gehrendorf, Kfz-Mechatoniker beim Autohaus Krenz in Paderborn sind Getriebeölspülungen eine Arbeit wie jede andere auch. Einzig beim Auffinden der „Anschlussstellen“ beim jeweiligen Modell braucht es eine gewisse Erfahrung.(Bild:  Dominsky/ »kfz-betrieb«)
Für Andre Gehrendorf, Kfz-Mechatoniker beim Autohaus Krenz in Paderborn sind Getriebeölspülungen eine Arbeit wie jede andere auch. Einzig beim Auffinden der „Anschlussstellen“ beim jeweiligen Modell braucht es eine gewisse Erfahrung.
(Bild: Dominsky/ »kfz-betrieb«)

Es ist wie beim Geschirrspülen: So wirklich reißt sich kaum einer um das Thema Getriebeölspülung. Eigentlich ist das – in einer an Servicebedarf immer ärmeren Zeit bzw. Automobiltechnik – eine tolle Sache. Doch die Wartungsarbeit, die „auf die Schnelle“ ein paar Hundert Euro Umsatz einspielt, birgt zwei Herausforderungen: erstens eine technische und zweitens eine kaufmännisch-argumentative.

Von Letzterer weiß auch Fabian Stein vom freien Autohaus Krenz in Paderborn zu berichten: „Kaum ein Hersteller schreibt bei Automatikgetrieben noch einen Ölwechsel vor. Da kommt von Kunden oft die Frage: ‚Und warum soll ich das Öl dann tauschen?‘“ Die meisten Getriebe würden ja funktionieren, Verschlechterungen im Schalt- und Ansprechverhalten passieren schleichend, die bemerken viele Fahrer nicht. Dass der Wechsel dennoch Sinn macht, stellen später die fest, die ihn haben machen lassen. „Den vielzitierten Vorher-Nachher-Unterschied bestätigt uns fast jeder Kunde“, berichtet Stein.