Getriebeölverlust: Rückrufe bei Audi und VW

Von Niko Ganzer

In Deutschland müssen 3.600 Exemplare des A8, Q7, Q8 und Touareg zu einem Check der Getriebeölleitung erscheinen. An deutschen Besitzern eines Porsche Cayenne geht die Aktion vorbei.

Auslöser für den Rückruf ist ein Problem mit dem Automatikgetriebe.(Bild:  VW)
Auslöser für den Rückruf ist ein Problem mit dem Automatikgetriebe.
(Bild: VW)

Audi und VW rufen in Deutschland in Summe rund 3.600 Fahrzeuge der Baureihen Touareg, A8, Q7 und Q8 zurück. Auslöser ist ein Problem mit dem Automatikgetriebe. „Aufgrund eines Fertigungsfehlers einer Getriebeölleitung kann es zu einem Getriebeschaden und einem Austritt von Getriebeöl in den Verkehrsraum kommen“, meldete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vergangene Woche.

Weltweit holen die Ingolstädter aufgrund des Problems knapp 9.000 Einheiten in die Vertragswerkstätten, VW vom Touareg 6.664 Stück. Alle Fahrzeuge wurden zwischen September und Dezember des vergangenen Jahres produziert.

Aktion dauert bis zu drei Stunden

Auch Porsche hat diesbezüglich einen Rückruf gestartet, allerdings sind von den rund um den Globus betroffenen 4.725 Cayenne und Cayenne Coupé mit 250-kW-Basis-Motorisierung laut einem Markensprecher keine hierzulande gemeldet.

Er ging zur technischen Ursache und der Abhilfemaßnahme noch etwas ins Detail: Eine Reibschweiß-Verbindung zwischen Flansch und Getriebeölleitung ist demnach „aufgrund temporär eingesetzter, inkompatibler Kunststoffe nicht dauerhaltbar gefertigt“.

Das Produktionsdatum der Leitung werde daher geprüft und das Bauteil bei Bedarf getauscht. Dies dauere maximal drei Stunden. Die Aktionscodes lauten „38C6“ (VW), „38C7“ (Audi) und „ALA5“ (Porsche).

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