Tarifverhandlungen Gewerkschaft droht weitere Warnstreiks an

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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Weil die bisherigen Tarifrunden keine Ergebnisse brachten, droht die Gewerkschaft IG-Metall mit weiteren Warnstreiks in den Kfz-Betrieben. Am Freitag, 21. April, gehen die Verhandlungen in Baden-Württemberg weiter.

Wie bereits in Niedersachsen scheiterte auch für die Tarifgemeinschaft Mitteldeutsches Kfz-Gewerbe (MDK) die erste Verhandlungsrunde.(Bild:  IG Metall)
Wie bereits in Niedersachsen scheiterte auch für die Tarifgemeinschaft Mitteldeutsches Kfz-Gewerbe (MDK) die erste Verhandlungsrunde.
(Bild: IG Metall)

In den Tarifverhandlungen für das Kfz-Handwerk macht die IG-Metall Druck: Weil die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlungsrunde weiter auf der Bremse stehen würden, will die Gewerkschaft einen Gang höher schalten und Warnstreiks ausweiten.

Am Freitag, 21. April, gehen die Verhandlungen in Baden-Württemberg weiter. Dort hatten die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft ein Angebot von sechs Prozent mehr Lohn vorgelegt.

Vergangenen Montag, 17. April, hatten in Niedersachsen die Arbeitgebervertreter ihr Angebot aus der ersten Verhandlungsrunde erneut vorgelegt: Sie bieten drei Prozent mehr Geld ab Juli 2023 und weitere drei Prozent ab Juli 2024 über eine Laufzeit von 24 Monaten.

Die IG Metall fordert dagegen eine Erhöhung der Löhne um 8,5 Prozent über eine Laufzeit von 12 Monaten sowie eine überproportionale Erhöhung der Vergütungen für Auszubildende, die die Arbeitgeber bisher ablehnten. Auch hier steht die nächste Verhandlungsrunde an.

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