Berufsbekleidung Gib Stoff, Chef!

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Vorgeschrieben ist sie nicht, nur wenn sie der Sicherheit dient. Und dennoch stellen viele Kfz-Betriebe ihren Mitarbeitern ein berufliches Outfit. Wieso, weshalb, warum? Lesen Sie selbst!

„Kleider machen Leute“ gilt auch für Kfz-Betriebe. Wie diese zu diesem Thema stehen, zeigt ein aktuelle „BIX“-Umfrage. (Bild:  ©_KUBE_ - stock.adobe.com)
„Kleider machen Leute“ gilt auch für Kfz-Betriebe. Wie diese zu diesem Thema stehen, zeigt ein aktuelle „BIX“-Umfrage.
(Bild: ©_KUBE_ - stock.adobe.com)

Der Schneidergeselle Wenzel Strapinski, der sich trotz Armut gut kleidet, kommt in eine fremde Stadt namens Goldach und wird dort wegen seines Äußeren und der Anfahrt mit einer Kutsche für einen polnischen Grafen gehalten. So beginnt die Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller. Kennen Sie nicht? Ist keine Schande! Was Sie aber kennen, ist das Sprichwort, das Keller mit seiner Geschichte erfand: Kleider machen Leute.

Ein Sprichwort, das bis heute Gültigkeit hat – gerade im öffentlichen bzw. geschäftlichen Leben. Das gilt auch für Kfz-Betriebe, allen voran deren Werkstätten. Denn es hat in besagter Serviceabteilung angefangen, dass Mitarbeiter jene Kleidung gestellt bekommen, die sie im Betrieb tragen. Verständlich, schließlich vermittelt ein Monteur in schmuddeligem Outfit irgendwie auch einen schmuddeligen Arbeitsplatz und damit eine ebensolche Leistung. Mitarbeiter in zerrissenen, zerlumpten, zumindest aber kohlrabenschwarzen Blaumännern: Das will und kann sich kein Unternehmer leisten.