Die großen Autohändler Deutschlands 2024
Glinicke – Klarer Wille zu Wachstum
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Die Glinicke-Gruppe hat erstmals seit Jahren wieder zugekauft. Die Organisationsstruktur im Unternehmen und die Mitarbeiterführung sind geeignet, um die Integration neuer Betriebe zu erleichtern.
Auf Wachstumskurs ist die Glinicke-Gruppe aus Kassel eigentlich immer; nur bestellt sie dafür immer wieder andere, manchmal weniger auffällige Felder. In den zurückliegenden Jahren war beispielsweise der Einstieg in den Vertrieb der chinesischen Marken MG und BYD eher eine Investition in zukünftiges Wachstum. Die zentrale Vertriebsnachricht des Jahres 2024 ist dagegen sehr konkret: Glinicke kauft wieder zu. Zum Jahreswechsel beteiligt sich das familiengeführte Unternehmen mit inzwischen mehr als einer Milliarde Euro Umsatz zu 60 Prozent an der Deisenroth-Gruppe. Die Vorbereitungen zur Eingliederung laufen gleichwohl bereits auf Hochtouren. Die IT-Systeme, die Belegschaften, die Kommunikation nach außen sollen und müssen vernetzt werden, damit zum 1. Januar 2025 der reibungslose Übergang sichergestellt ist.
Der Kauf von Deisenroth ist die Blaupause dessen, was sich Firmeninhaber Florian Glinicke als passende Zukäufe vorstellt. Der bisherige Konkurrent liegt im anvisierten Zielgebiet der Glinicke-Aktivitäten; das sind vereinfacht gesagt alle Märkte in maximal 200 Kilometer Entfernung von Kassel. Gleichzeitig schließt sich mit der Eingliederung eine Lücke im Marktgebiet zwischen dem Raum Kassel und den Aktivitäten in Frankfurt, wodurch die Gruppe nun auch in Ost- und Mittelhessen aktiv sein wird. Deisenroth betreibt Standorte in Alsfeld, Hünfeld und neuerdings in Fulda/Petersberg. Dort ging erst im August ein neuer Seat/Cupra-Standort an den Start.
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