Glückwünsche für den WM-Teilnehmer
Auf der Berufsbildungstagung des Kfz-Gewerbes informierten sich 130 Teilnehmer über die Neuordnung des Berufsbildes Kfz-Mechatroniker und gratulierten ihrem World-Skills-Teilnehmer Robert Bartsch.
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Auf der Berufsbildungstagung des Kfz-Gewerbes Nordrhein-Westfalens am 23. September standen Informationen zum neu geordneten Ausbildungsberuf des Kfz-Mechatronikers im Mittelpunkt. Zunächst gratulierten die 130 Teilnehmer aber Robert Bartsch, dem deutschen Teilnehmer an den Berufsweltmeisterschaften World Skills. Der ehemalige Auszubildende der Wahl-Group aus Brillon belegte in einem hochklassigen internationalen Teilnehmerfeld den 21. Rang. Der Ausschussvorsitzende René Gravendyk beglückwünschte Robert Bartsch sowie Michael Jeske und Karl Hohmann als Vertreter seines Ausbildungsbetriebs zu diesem Erfolg.
Ganz aktuell konnte Gravendyk außerdem dem Berufskolleg Hilden des Kreises Mettman zum zweiten Platz im Wettbewerb „Beste Berufsschule 2013“ gratulieren. Daran schlossen sich die Informationen zum neuen Kfz-Mechatroniker an. ZDK-Referent Joachim Syha stellte die Auswirkungen auf die Betriebe vor, Hartmut Müller von der Bezirksregierung Köln beleuchtete die berufsschulische Seite.
Zwei Innungen aus Nordrhein-Westfalen stellten ihre außergewöhnlichen Initiativen vor: Obermeister Thomas Bäumer von der Kfz-Innung Steinfurt präsentierte den „Azubi-Club“, der sich mit ausbildungsbegleitenden Hilfestellungen und gemeinsamen Freizeitveranstaltungen innerhalb kurzer Zeit in der Region etabliert hat. Die Kfz-Innung Euskirchen bindet die Auszubildenden in die Kfz-Innungsversammlung ein: Die Azubis erarbeiten im Vorfeld ein vorgegebenes fachliches Thema und präsentieren es auf der Versammlung mit viel Engagement. Das findet auch bei den Innungsmitgliedern großen Anklang.
Zum Abschluss der Tagung informierte Dirk Breuer von der Toyota Deutschland GmbH das fachkundige Publikum über den Entwicklungsstand und die Perspektiven der Elektromobilität. „Für einen Kfz-Mechatroniker ist bei der Wartung eines E-Fahrzeugs nichts unmöglich“, lautete sein Fazit.
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