Die großen Autohändler Deutschlands 2024 Graf Hardenberg – Personal schafft Stärke

Von Andreas Grimm 8 min Lesedauer

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Neue Standorte, Marken oder Angebote sind sichtbare Zeichen einer positiven Entwicklung. Zum Erfolg machen sie aber erst die Mitarbeiter. Graf Hardenberg lebt deshalb eine besondere Personalkultur.

In Karlsruhe betreibt die Graf Hardenberg-Gruppe einen Mehrmarkenstandort mit VW, Skoda, Seat, Cupra und Vespa.(Bild: Graf Hardenberg)
In Karlsruhe betreibt die Graf Hardenberg-Gruppe einen Mehrmarkenstandort mit VW, Skoda, Seat, Cupra und Vespa.
(Bild: Graf Hardenberg)

Wie alle Kfz-Unternehmen steht die Graf Hardenberg-Gruppe im harten Wettbewerb mit anderen Autohäusern und anderen Branchen um Fachkräfte und generell um Mitarbeiter. In die Waagschale der Entscheidung, ob Bewerber kommen oder Mitarbeiter bleiben, hat die Autohausgruppe mit Sitz in Ettlingen nun bewusst ihre Besonderheit geworfen: Hinter dem Autohandels- und Servicegeschäft steht eine Stiftung mit einem elementaren Auftrag. Die Günther Graf von Hardenberg-Stiftung ist getragen vom Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gründerfamilie und ihren Mitarbeitern. Aus diesem Auftrag heraus leiten Stiftungsrat und operative Unternehmensführung von je her die Aufgabe ab, die Betriebsstätten in der Fläche zu erhalten und den Mitarbeitern Sicherheit in Form von guten Arbeitsplätzen zu geben.

Diese Ziele praktisch umzusetzen, ist angesichts der Umwälzungen in der Kfz-Branche wie in der Wirtschaft eine Herausforderung, die eine regelmäßige Standortbestimmung, ein Hinterfragen des Unternehmensleitbilds erfordert. Die Frage, wo die Gruppe in einigen Jahren stehen wird, wie sich Unternehmens- und Führungskultur im Rahmen des Stiftungsauftrags zeitgemäß entwickeln sollen, hat Friedrich Behle, den geschäftsführenden Vorstand der Stiftung, und Volker Brecht, Holding-Geschäftsführer und Familienvorstand, intensiv bewegt. Schnell war ihnen bewusst, dass eine tragfähige Antwort nur aus dem Unternehmen heraus kommen kann, durch ein gemeinsames Erarbeiten der Mitarbeiter. Die haben im Jahresverlauf 2024 in vielen Workshops am gemeinsamen Zielbild und den Inhalten gearbeitet. Und am Ende ein Ergebnis geschaffen, das bei der Führung wie bei den Mitarbeitern am Ende ein Gänsehaut-Gefühl auslöste.