Graf Hardenberg übernimmt Ford-Autohaus Ritter
Im Rahmen ihres fünfjährigen Zukunftsplans für ihren Stammsitz Karlsruhe hat die Autohausgruppe das inhabergeführte Autohaus Ritter gekauft und baut es nun zu einem Ford-Store um.

Insgesamt 30 Millionen Euro will die Graf-Hardenberg-Gruppe in den kommenden fünf Jahren in die Modernisierung und den Neubau ihrer Karlsruher Betriebe investieren: Die Übernahme des Karlsruher Ford-Autohauses Ritter zum 1. Juli 2017 ist Teil dieses Vorhabens.
Die Mehrmarkenautohausgruppe Graf Hardenberg, die Ford aktuell in ihrem Karlsruher Standort am Durlacher Tor vertreibt, führt das inhabergeführte Unternehmen Ritter in der Rheinstraße unter dem Namen Autohaus Graf Hardenberg weiter und übernimmt alle 22 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr hatte das Autohaus Ritter rund 350 Neu- und 250 Gebrauchtwagen verkauft.
Noch in diesem Jahr ist geplant, das übernommene Autohaus im laufenden Betrieb zu einem markenexklusiven Ford-Store umzubauen. Für die Errichtung des markenexklusiven Showrooms, die Modernisierung der Werkstatt und den Bau einer Waschstraße auf dem 7.000 Quadratmeter großen Gelände nimmt die Autohausgruppe rund eine Million Euro in die Hand.
Nach der Fertigstellung des Stores Anfang 2018 soll dann das jetzige Ford-Autohaus Am Durlacher Tor, das aktuell rund 800 Neuwagen jährlich verkauft, in den neuen Ford-Store umziehen. Am neuen Standort, an dem dann rund 40 Mitarbeiter beschäftigt sein werden, sieht Graf Hardenberg Verkaufspotenzial für rund 1.250 Neuwagen.
Autohaus am Durlacher Tor wird exklusiver Volkswagen-Betrieb
Nach dem Auszug von Ford plant die Graf-Hardenberg-Gruppe, das Autohaus am Durlacher Tor in einen modernen, markenexklusiven Volkswagen-Betrieb umzubauen. Zudem eröffnet die Autohausgruppe 2018 am Durlacher Tor 2018 ein neues Skoda-Autohaus. Im Rahmen des fünfjährigen Zukunftsplans für den Standort Karlsruhe und Umgebung will das Unternehmen zudem ein neues Volkswagen-Nutzfahrzeugzentrum, ein neues Porsche-Zentrum in Landau, ein neues Audi-Terminal und ein neues Karosserie- und Lackierzentrum bauen.
Insgesamt ist die Autohausgruppe, die die Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Seat, Porsche und Ford vertreibt, an 12 Standorten in Baden-Württemberg vertreten. 2016 hatte das Unternehmen, das gut 1.200 Mitarbeiter beschäftigt, rund 25.500 Neu- und Gebrauchtwagen verkauft.
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