Gute Stoßdämpfer schützen vor Übelkeit
Für viele Autopassagiere bedeuten lange Fahrten Stress, weil ihnen übel wird. Eine der Ursachen können verschlissene Dämpfer sein, meint der Fahrwerkspezialist Monroe.
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Für viele Autopassagiere, vor allem für Kinder, bedeuten längere Reisen Stress, denn ihnen wird besonders beim Lesen oder Malen während der Fahrt übel. Der Stoßdämpferhersteller Monroe hat eine wenig überraschende Lösung für das Problem gefunden: Hochwertige Stoßdämpfer können Reiseübelkeit abschwächen oder sogar vollständig vermeiden.
Daher empfiehlt Monroe den Werkstätten zum Start in die Urlaubssaison, Kunden gezielt auf das Thema anzusprechen und ihnen einen Stoßdämpferaustausch zu empfehlen, sollten in der Familie entsprechende Probleme bestehen. Im Rahmen einer dreimonatigen Testreihe hat der Stoßdämpferhersteller bei fünf Familien mit Fahrzeugen unterschiedlichen Typs und Alters die gebrauchten Stoßdämpfer durch neue der Marke Monroe Reflex ersetzt.
Die Besitzer aller Fahrzeuge bzw. deren Familien hatten zuvor über Reisekrankheit geklagt – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Nach dem Stoßdämpferaustausch fuhren die beteiligten Testfamilien ihr Fahrzeug über mindestens zwei Monate oder 1.500 Kilometer. Sowohl auf kürzeren Strecken als auch auf längeren Urlaubsfahrten dokumentierten sie ihre Erfahrungen in Bezug auf Reisekrankheit, Fahrverhalten und Fahrgefühl vor und nach dem Austausch.
Vor dem Urlaub Dämpfer prüfen
Bei allen Betroffenen stellte sich eine Linderung der Beschwerden ein, resümierte Monroe. Bei einer Testperson bleibt die Reisekrankheit sogar beim Lesen während der Fahrt fast vollkommen aus, eine weitere kann seither komplett auf die Einnahme von Medikamenten gegen Übelkeit verzichten.
„Unsere Testergebnisse sind nicht repräsentativ und es war nicht das Ziel unserer Tests, die Ursachen für die Reisekrankheit oder die Gründe für die positiven Ergebnisse durch den Stoßdämpferaustausch wissenschaftlich zu erforschen“, erläuterte Marketing-Manager Jörn Lorenz. „Wir wollten vielmehr zeigen, dass man mit dem Austausch der Stoßdämpfer in vielen Fällen etwas gegen die Reisekrankheit tun kann. Wir empfehlen unseren Kunden sowieso, die Stoßdämpfer vor einer langen Fahrt mit schwerem Gepäck überprüfen zu lassen. Nun gibt es neben den Aspekten Sicherheit und Komfort ein weiteres Argument für die Werkstätten, die Kunden auf das Thema Stoßdämpfer anzusprechen.“
Fahrsicherheit profitiert ebenfalls
Neben dem Wohlbefinden an Bord verbessern hochwertige Stoßdämpfer ganz gleich welcher Marke entscheidend die Fahrsicherheit. Schon bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h verlängert sich der Bremsweg laut Monroe durch einen defekten Stoßdämpfer um bis zu 2,60 Meter. Daher empfiehlt Monroe den Werkstätten, ihre Kunden über diese Sicherheitsrisiken zu informieren und die Stoßdämpfer spätestens alle 20.000 Kilometer zu überprüfen.
Ab einer Laufleistung von 75.000 Kilometer oder spätestens nach sechs Jahren sollten die Dämpfer ausgetauscht werden. Mit dem Thema Reisekrankheit bekommen die Werkstätten nun einen weiteren Aufhänger für ein solches Verkaufsgespräch.
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