Peugeot An vielen Baustellen „hakt es ohne Ende“

Von Jens Rehberg 1 min Lesedauer

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Die Löwenmarke verkauft wieder mehr. Doch damit sind die guten Nachrichten eigentlich schon vorbei. Die Händler schieben Frust – und in der Elektromobilität geht nicht viel angesichts „grottenschlechter“ Konditionen.

Viel von seiner Technik hat der neue Crossover 408 vom 308 und Opel Astra abbekommen.(Bild:  Peugeot)
Viel von seiner Technik hat der neue Crossover 408 vom 308 und Opel Astra abbekommen.
(Bild: Peugeot)

Eine Peugeot-Sprecherin nannte 2022 in der Rückschau auf Anfrage „herausfordernd“. Das war es wohl auch. Ähnlich wie die anderen Volumenmarken des Stellantis-Konzerns schaffte es der Importeur nicht mehr, die pandemiebedingten Produktionsausfälle aus der ersten Jahreshälfte im Schlussquartal quasi mit der Brechstange wieder aufzuholen. Trotz eines Zulassungsmarathons im November und Dezember stand zum Jahresende – übrigens fast in derselben Höhe wie bei Citroën hierzulande – in der Neuzulassungsstatistik ein Minus von 13 Prozent zu den Vorjahreszahlen. Einziger kleiner Trost: Global schnitt Peugeot mit einem Minus von 15 Prozent beim Absatz noch schlechter ab.

Erst im Januar bekräftigte Peugeot-Chefin Linda Jackson noch einmal, die Elektrifizierung der Löwenmarke forcieren zu wollen. Übernächstes Jahr sollen alle Peugeot-Modelle eine BEV-Variante im Portfolio haben. Immer wieder werden in diesem Zusammenhang das Streben nach Nachhaltigkeit und ein Verantwortungsbewusstsein für kommende Generationen betont. Im Tagesgeschäft ist das aber noch nicht angekommen: Wie aus dem Handel zu hören ist, gibt es gerade gute Leasingaktionen für Verbrenner. Für elektrifizierte Peugeots seien die Konditionen jedoch „grottenschlecht“. Erst ab Mai will der Importeur hier nachbessern.