Dreister Versuch GW-Ankäufer will Verkäuferin mit gefälschtem Foto täuschen

Von Jens Rehberg 1 min Lesedauer

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Eine Privatperson hat einen gewerblichen, rumänischen Pkw-Ankäufer bei der Polizei in Augsburg angezeigt. Der Mann wollte den Kaufpreis für den Skoda der Frau zurückhaben – seine Begründung war allerdings zu abenteuerlich.

So ähnlich könnte das mit künstlicher Intelligenz erzeugte Foto des brennenden Skodas ausgesehen haben. (Bild:  Chatgpt / KI-generiert)
So ähnlich könnte das mit künstlicher Intelligenz erzeugte Foto des brennenden Skodas ausgesehen haben.
(Bild: Chatgpt / KI-generiert)

In Augsburg ermittelt die Polizei wegen Betrugs gegen einen 28-jährigen Autoankäufer. Kurios dabei ist die Art und Weise, auf die der Händler versucht hat, über einen Täuschungsversuch doppelt an dem Fahrzeug zu verdienen.

Wie aus einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Schwaben Nord hervorgeht, hatte eine 27-jährige Deutsche dem Ankäufer Anfang Februar ihren Skoda Oktavia verkauft. Dabei hatte die Frau den Händler im Kaufvertrag über bereits bekannte Altschäden an dem Pkw informiert. Bereits kurz nach dem Kauf meldete sich der Mann allerdings wieder bei der Frau und übermittelte ihr ein Foto des scheinbar in Brand geratenen Skodas. In dieser Nachricht forderte er die junge Frau zugleich auf, ihm den Kaufpreis zurückzuerstatten. Denn angeblich hätten die Altschäden den – offenbar mittels KI-Software erzeugten – Fahrzeugbrand ausgelöst.

Die Verkäuferin wurde aber offensichtlich sofort misstrauisch und begann, im Netz nach ihrem Oktavia zu suchen. Und wurde auf einem Online-Marktplatz fündig. Der Ankäufer bot den äußerlich unbeschädigten Skoda dort zum Verkauf an.

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