GW-Handel ist reine Vertrauenssache

Autor / Redakteur: Silvia Lulei / Silvia Lulei

Der BMW-Händler Riller & Schnauck hat ein neues Gebrauchtwagenlabel kreiert. Mit der Marke „Vertrauenswagen“ will das Berliner Autohaus den Kunden ein Gefühl der Sicherheit geben.

Verkaufsleiter Philipp Kohlhoff (re.) mit seinen Vertrauensmännern bei Riller & Schnauck.
Verkaufsleiter Philipp Kohlhoff (re.) mit seinen Vertrauensmännern bei Riller & Schnauck.
(Bild: Riller & Schnauck)

Gebrauchtwagenkauf ist Vertrauenssache. Dieser Spruch wird (fast) immer zitiert, wenn es darum geht, Autos aus Vorbesitz an den Mann zu bringen. Aber so manches Mal zweifeln die Verbraucher daran, ob dieses Zitat im Handel immer ernst genommen wird.

Philipp Kohlhoff, Leiter Verkauf Gebrauchtwagen bei Riller & Schnauck in Berlin, jedenfalls zweifelt daran. Er hat gerade das Gebrauchtwagenlabel „Vertrauenswagen“ entwickelt und sieht seine Verkaufsberater nicht mehr als reine Absatzprofis, sondern als Vertrauensmänner. Für Kohlhoff sind zwei Dinge entscheidend: „Wir müssen raus aus den leidigen Preisverhandlungen und den Interessenten ein gutes Bauchgefühl geben.“ Das gute Gefühl entsteht dann, wenn der potenzielle Kunde so viel wie möglich über das Auto seiner Wahl erfährt. In vielen Fällen ist die Servicehistorie des Fahrzeugs nicht bekannt. Riller & Schnauck profitiert als BMW-Händler davon, dass der Hersteller über ein EDV-System verfügt, bei dem er die Wartungshistorie nachvollziehen kann. Somit kann der Händler zumindest bei Gebrauchtwagen der Marken BMW und Mini alles offenlegen – und damit Vertrauen schaffen.