Onlinevertrieb
Händler rufen zu Massenkündigung bei Fahrzeugbörse auf
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Die Plattform Auto Trader hat im Umgang mit ihren Händlerkunden den Bogen womöglich überspannt: Eine neue Funktion des britischen Portals lässt Händler in Online-Netzwerken zu Massenkündigungen aufrufen. Die Onlinebörse versucht zu beschwichtigen – glaubt jedoch, dass sich Händler „anpassen müssen“.
Unter Autohändlern in Großbritannien sorgt eine neue Funktion der Plattform Auto Trader einem Bericht zufolge für regelrechten Aufruhr. Konkret stören sich Händlerkunden des Portals an dem Service „Deal Builder“, den Auto Trader aktuell immer weiter ausrollt, wie das britische „Car Dealer Magazine“ berichtet. Der Ärger der Händler rund um die Funktion scheint so groß zu sein, dass sich diese in verschiedenen Facebook-Gruppen sammeln. Der Betreiber einer dieser Gruppen, die 1.900 Mitglieder versammelt hat, ruft zur gemeinschaftlichen Vertragskündigung an diesem Mittwoch (12. November) zur Mittagszeit auf.
Konkret geht es den Händlern um die Funktion Deal Builder, die Auto Trader jetzt nach und nach verpflichtend in allen Fahrzeuginseraten einführt – sprich: auf allen Fahrzeugdetailseiten. Über die Funktion können Kaufinteressenten gegen eine Gebühr von 99 Pfund Sterling (rund 112 Euro) ein Fahrzeug reservieren. Die Gebühr fließt zwar an den jeweiligen Händler. Die Änderung wirkt sich aber offenbar in entscheidenden Punkten auf die Inserate, die Nachfrage von Kunden und auf das Leadaufkommen aus, wie der Bericht des Magazins beschreibt.
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