Umfrage „Neue Marken“ Händler sehen Risiken für etabliertes Geschäft – aber auch Chancen

Von Dr. Martin Achter 5 min Lesedauer

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Neue Automarken könnten auf dem deutschen Markt schon in naher Zukunft zur ernsthaften Bedrohung für etablierte Fabrikate werden. Das geht aus einer Umfrage von »kfz-betrieb« unter Händlern hervor. Für ihr eigenes Geschäft sehen Autohäuser aber eher Chancen.

Chinesische Hersteller wie MG (Fahrzeuge im Bild) sind in Deutschland längst gestartet oder stehen in den Startlöchern. Vor allem im Preis von Autos der Marken sehen Händler einer Umfrage von »kfz-betrieb« zufolge eine Bedrohung für das Geschäft mit etablierten Fabrikaten.(Bild:  Zhang Yuanyuan)
Chinesische Hersteller wie MG (Fahrzeuge im Bild) sind in Deutschland längst gestartet oder stehen in den Startlöchern. Vor allem im Preis von Autos der Marken sehen Händler einer Umfrage von »kfz-betrieb« zufolge eine Bedrohung für das Geschäft mit etablierten Fabrikaten.
(Bild: Zhang Yuanyuan)

Bedeuten neue Automobilmarken für das Geschäft von Händlern eher eine Bedrohung oder eine Chance? Stellt man Entscheidern von Autohäusern derzeit diese Frage, fällt die Antwort eindeutig aus: Der überwiegende Teil der Händler sieht in den neuen Fabrikaten – etwa aus China – für den eigenen Betrieb eine Chance. Das ist das Ergebnis der jüngsten Welle der Entscheider-Befragung »kfz-betrieb«-Insider, die die Fachmedienmarke zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Concertare umsetzt.

Dieses Ergebnis bedeutet jedoch nicht, dass der Handel im Markteintritt der neuen Fabrikate nicht auch Risiken für sein bisheriges Geschäft erkennt. Für das Fahrzeugangebot etablierter Marken aus dem In- und Ausland, das der Handel vermarktet, sieht er durchaus massives Bedrohungspotenzial.