Daimler Truck Handel sieht „erhebliche Mehraufwände“ durch IT-Carve-Out

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

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Daimler Truck hat nach der Abspaltung aus dem ehemaligen Daimler-Konzern seine IT eigenständig aufgestellt. Für den Handel ergeben sich dadurch Mehraufwände – und ein wichtiges System fehlt noch ganz.

Daimler Truck hat innerhalb der letzten 3,5 Jahre die IT eigenständig aufgestellt. (Bild:  Daimler Truck AG)
Daimler Truck hat innerhalb der letzten 3,5 Jahre die IT eigenständig aufgestellt.
(Bild: Daimler Truck AG)

Dreieinhalb Jahre nach der Abspaltung von der Daimler AG hat Daimler Truck seine IT unabhängig vom ehemaligen Mutterkonzern neu aufgestellt. Für Daimler Truck sei der sogenannte „Carve-Out“ eine Herkulesaufgabe gewesen, die nun erfolgreich abgeschlossen sei, hieß es Mitte Juli in der Mitteilung des Lkw-Herstellers. Die Umstellung betrifft auch Handel und Aftersales – und sorgt dort für wenig Begeisterung.

Betriebe, die sowohl Daimler Truck als auch Mercedes-Benz Vans vertreten, sehen für sich „erhebliche Mehraufwände“, wie »kfz-betrieb« aus Händlerkreisen erfuhr. Die Zahl der Systeme beziehungsweise Log-ins habe sich verdoppelt – und damit beispielsweise auch die Kosten für die DMS-Schnittstellenanbindung. Auch die separate Ersatzteilbelieferung und Logistik sorge für mehr Belastung.