Onlinefahrzeugbörsen
Handel sieht Marktmacht und Preispolitik kritisch
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Der Handel stellt Onlinebörsen ein durchwachsenes Zeugnis aus. Zwar betrachtet er die Plattformen als unerlässlich für ein erfolgreiches Gebrauchtwagengeschäft. Trotzdem ist er mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis, der Preispolitik und angesichts der Marktmacht einzelner Portale unzufrieden.
Verkaufserfolg im Gebrauchtwagengeschäft: Ohne Onlinefahrzeugbörsen wären viele Händler im Fahrzeugvertrieb heute nach eigener Einschätzung aufgeschmissen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Welle einer Händlerbefragung, die die Fachmedienmarken »Gebrauchtwagen Praxis« und »kfz-betrieb« zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Concertare umsetzen. Allerdings bewertet der Handel das strategische Verhalten der Plattformen mitunter kritisch. Und er stellt die Nützlichkeit einiger Funktionen und Services der Plattformen in Frage – sowie die Innovationsstärke der Plattformanbieter.
So sind nach eigener Einschätzung heute vier von fünf Händlern (78 %) im Remarketing von Fahrzeugen abhängig oder sehr abhängig von Onlinefahrzeugbörsen. Fast die Hälfte (45 %) schreibt den Börsen für den Vertriebserfolg online eine größere Bedeutung zu als der eigenen Website – oder sieht die Vertriebskanäle zumindest als gleichwertig an (47 %). Nur ein Bruchteil (8 %) hält die eigene Händlerwebsite für wichtiger als die Plattformen. Vier von fünf Händlern glauben, dass Kunden durch Onlinebörsen überhaupt erst auf die Betriebe aufmerksam werden.
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