TÜV Rheinland Werkstattmonitor Harsche Kritik an der E-Servicekompetenz der Hersteller und Importeure

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 3 min Lesedauer

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Mit dem Werkstattmonitor ermittelt die Kölner Sachverständigenorganisation die Servicezufriedenheit von Autofahrern. In der aktuellen Ausgabe 2024 geht es allein um E-Mobilität – mit bemerkenswerten Ergebnissen.

Für die aktuelle Ausgabe des Werkstattmonitors befragte der TÜV Rheinland von Mai bis Juni 2024 insgesamt 1.829 private BEV-Besitzer.(Bild:  Rosenow – VCG)
Für die aktuelle Ausgabe des Werkstattmonitors befragte der TÜV Rheinland von Mai bis Juni 2024 insgesamt 1.829 private BEV-Besitzer.
(Bild: Rosenow – VCG)

Bezüglich Hersteller-Kundenservice gibt es drei hauptsächliche Kritikpunkte: „fachlich inkompetent“ (22,6 %), „allgemein verbesserungsbedürftig“ (17,5 %) und „mangelnde Kundenorientierung“ (10,5 %). Das ist eines der Ergebnisse des Werkstattmonitors 2024, mit dem der TÜV Rheinland die werkstattbezogene Zufriedenheit, Loyalität und Erwartungshaltung von Autofahrern ermittelt. Für die aktuelle Ausgabe, die sich ausschließlich mit E-Mobilität beschäftigt, wurden von Mai bis Juni 2024 insgesamt 1.829 Privatpersonen befragt, die eigene rein elektrisch angetriebene Pkw (BEV) besitzen. 1.690 von ihnen hatten in den vorherigen zwölf Monaten mit ihren Fahrzeugen jeweils mindestens einen Werkstatttermin. Die Befragung erfolgte online.

Ein Ergebnis: Fast zwei Drittel der Befragten benötigten einmal Hilfe oder hatten Fragen zum Fahrzeug oder zur Wartung. Die meisten zogen dann soziale Medien zu Rate, Hersteller- oder Werkstattangebote wurden vergleichsweise selten genutzt.