Übernahme Heidenreich geht an die Peter-Gruppe

Von Jens Rehberg 1 min Lesedauer

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Mit dem Zukauf des Autohauses Heidenreich erweitert die Peter-Gruppe ihr Markenportfolio um Hyundai und Fiat. Jörg Heidenreich bleibt nicht nur an Bord, er verstärkt auch die zentrale Führung der Nordhausener Autohandelsgruppe.

Der Heidenreich-Stammsitz am Eschenbornrasen in Witzenhausen – östlich von Kassel. (Bild:  Heidenreich)
Der Heidenreich-Stammsitz am Eschenbornrasen in Witzenhausen – östlich von Kassel.
(Bild: Heidenreich)

Zum 1. Januar übernimmt die Peter-Gruppe die Autohaus Heidenreich GmbH (Opel, Fiat, Abarth und Hyundai) mit zwei Betrieben in Witzenhausen und Eschwege. Inhaber und Geschäftsführer Jörg Heidenreich soll ab dem kommenden Jahr die bislang vierköpfige Peter-Geschäftsleitung verstärken – dies teilte der Senior-Chef der Nordhausener Handelsgruppe, Helmut Peter, am Freitag auf Anfrage mit. Demnach wird Heidenreich künftig das Vertriebsgeschäft der Stellantis-Marken (Opel, Peugeot, Citroën, Fiat und Jeep) verantworten, die die Peter-Gruppe an mittlerweile 14 Standorten in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen vertritt.

Das operative Geschäft an den beiden Heidenreich-Standorten wird künftig in Witzenhausen vom bisherigen Leiter des dortigen Business-Development-Centers – Timo Göbel – und in Eschwege vom Leiter der dortigen Karosserie-Abteilung – Torsten Hohlbein – koordiniert werden. Die beiden agieren in der neuen Struktur ab dem Jahreswechsel bei Peter als Center-Leiter. Auch alle anderen 53 Heidenreich-Mitarbeiter werden von der Peter-Gruppe übernommen.

Laut Jörg Heidenreich war der Anlass für den Verkauf seines Unternehmens das Bestreben, seinem Autohaus eine zukunftssichere Perspektive zu geben. Dem hätte allein schon die aktuelle Größe der Heidenreich GmbH entgegengestanden, so der geschäftsführende Gesellschafter. Das Heidenreich-Team vermarktete im laufenden Verkaufsjahr knapp 1.100 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge.
Dieses Volumen hält Helmut Peter für das kommende Jahr nichtsdestotrotz für angemessen – der Gruppenchef hält nichts von überambitionierten Vertriebszielen. „Die Heidenreich-Standorte sollen moderat weiterverkaufen“, sagt der Gruppen-Chef.

Sein Engagement als Vorsitzender des Fachausschusses für Marketing und Vertrieb sowie als Vorstandsmitglied beim Opel-Händlerverband will Jörg Heidenreich fortsetzen.

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