Bundesfachgruppe Freie Werkstätten Heiße Diskussionen

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Erstmals lief die Frühjahrstagung der Bundesfachgruppe über zwei Tage und beinhaltete eine Praxisvorführung. Vorsitzender Jeffrey Kilian hatte ein umfangreiches Programm zur E-Mobilität organisiert.

Die Mitglieder der Bundesfachgruppe Freie Werkstätten bekamen am 3. Mai in Bornheim eine brennende Batterie zu sehen.(Bild:  Meike Böschemeyer)
Die Mitglieder der Bundesfachgruppe Freie Werkstätten bekamen am 3. Mai in Bornheim eine brennende Batterie zu sehen.
(Bild: Meike Böschemeyer)

Als am 3. Mai 2023 Rauchwolken über Bornheim nahe Bonn zu sehen waren, bestand keine Gefahr – denn die Feuerwehr war schon da. Ursache waren Brandversuche, die auf dem Gelände des neuen Labors der Akademie des Kraftfahrzeuggewerbes (TAK) stattfanden. Dort trafen sich die Bundesfachgruppe Freie Werkstätten im ZDK unter der Leitung von Jeffrey Kilian. Die turnusmäßige Sitzung war erstmals um einen vorgeschalteten Praxistag erweitert.

In Vorträgen erhielten die Mitglieder der Bundesfachgruppe Hinweise zum Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien in der Werkstatt. Ausdrücklich bezog Referent Lars Kopka von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall dabei auch die Akkus von Handwerkzeugen und elektronischen Geräten ein. Denn auch diese stellen eine Gefahrenquelle dar. Weitere Hinweise zum Umgang mit Hochvoltbatterien in der Werkstatt gaben Johannes Müller (TAK) und Michael Breuer (ZDK). Rainer Kühl und Philipp Fuchs vom Kraftfahrzeugtechnischen Institut (KTI) brachten Fachwissen zu den Auswirkungen der Elektromobilität auf die freien Werkstätten ein.