Kostenkalkulation Heiße Preise – und wie sie zustande kommen

Von Steffen Dominsky 1 min Lesedauer

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Woran machen Sie Ihre Stundenverrechnungssätze fest: An einer echten Kalkulation? An den ortsüblichen Tarifen? Am eigenen Bauchgefühl? Wir verraten, wie es Ihre Kollegen machen.

Wer möchte, dass seine Kunden bei der Fahrzeugabholung keine böse Überraschung erleben, tut gut daran, diese über Auftragserweiterungen zu informieren und seine Stundenverrechnungssätze offen zu kommunizieren.(Bild:  © Drazen - stock.adobe.com)
Wer möchte, dass seine Kunden bei der Fahrzeugabholung keine böse Überraschung erleben, tut gut daran, diese über Auftragserweiterungen zu informieren und seine Stundenverrechnungssätze offen zu kommunizieren.
(Bild: © Drazen - stock.adobe.com)

Nicht nur die Pegel so mancher Flüsse sind in jüngster Zeit mal wieder angestiegen. Auch die Stundenverrechnungssätze in Kfz-Betriebe steigen und steigen. Auf welches Niveau, das verrät eine neue und exklusive Umfrage von »kfz-betrieb« in Kooperation mit der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) und BBE Automotive. Im Schnitt rufen freien Servicebetriebe (SB) im Landesschnitt 87 Euro (alle Preise netto!) und Autohäuser (AH) 109 Euro für Standardarbeiten auf. 2022 lag der jeweilige Wert noch bei 78 bzw. 92 Euro.

Trotzdem liegt fast die Hälfte aller freien Werkstätten (43 Prozent) und selbst jedes achte Autohaus immer noch unter 80 Euro. Mehr als 100 Euro netto zu verlangen, traut sich wiederum nur eine kleine Minderheit der freien Werkstätten.