Hella-Gutmann: neuer Mega Macs
Nach beinah acht Jahren löst der Mega Macs 77 seinen Vorgänger ab. Der neue Diagnosetester soll ein noch schnelleres und auch für Neulinge sicheres Arbeiten ermöglichen.
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Eines kann man den Verantwortlichen von Hella Gutmann Solutions (HGS) wahrlich nicht vorwerfen: dass sie in regelmäßig kurzen Abständen immer wieder neue Modelle auf den Markt werfen. Nein, die „Gutmänner“ produzieren ihre Geräte, allen voran die für die Steuergerätediagnose, für die gefühlte Ewigkeit – zumindest im Vergleich zu den Modellzyklen mancher Wettbewerber. Nun ist es allerdings doch der Fall, dass sich eine dieser Ewigkeiten dem Ende neigt. Das Topmodell der Baureihe, der Mega Macs 66, geht in den Produktionsruhestand. Anlässlich einer weltweiten Händlertagung hat HGS vor Kurzem den Nachfolger vorgestellt, den Mega Macs 77.
Zu den Highlights gehören das noch schnellere Lesen und Interpretieren der Fehlercodes, sicher geführte Messungen mit dem Multimeter/Oszilloskop, interaktive und farbige Stromlaufpläne, der große kapazitive Full-HD-Touchscreen und das kabellose Laden in der auch via Ethernet vernetzbaren Dockingstation. In Verbindung mit der bekannten Mega-Macs-Software und dem Echtzeit-Reparaturkonzept sollen diese technischen Neuheiten Kfz-Betrieben eine zukunftsweisende Basis für noch effizientere Werkstatt-Prozesse bescheren.
Eine gegenüber dem 66er einfachere und intuitivere Bedienung, statistisch hinterlegte Reparaturwege und geführte Messungen sollen auch Diagnose-Neulingen ein erfolgreiches Arbeiten mit dem 77er ermöglichen. Sämtliche erforderlichen Einstellungen am Multimeter/Oszilloskop sowie die Darstellungen der Sollwerte und Sollsignale erfolgen automatisch. In der Summe soll die Fehlerdiagnose mit dem neuen Topmodell laut HGS noch einmal sicherer und schneller sein. Preislich bewegt sich der Mega Macs 77 auf dem Niveau seines Vorgängers.
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