ZDK/ZVK-Verbandskrise Helmut Peter fordert Rücktritt von Bundesinnungsmeister Grün

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Helmut Peter, Präsident des Thüringer Kfz-Gewerbes, hat in einem offenen Brief den Rücktritt des Bundesinnungsmeisters und ZVK-Vorsitzenden Detlef Peter Grün gefordert. Er wirft Grün vor, die Spaltung zwischen ZDK und ZVK voranzutreiben.

Der Unternehmer Helmut Peter fordert in seiner Funktion als Präsident des Kfz-Gewerbes Thüringen den Rücktritt von Detlef Peter Grün als ZVK-Vorsitzender und Bundesinnungsmeister.(Bild:  Peter-Gruppe)
Der Unternehmer Helmut Peter fordert in seiner Funktion als Präsident des Kfz-Gewerbes Thüringen den Rücktritt von Detlef Peter Grün als ZVK-Vorsitzender und Bundesinnungsmeister.
(Bild: Peter-Gruppe)

Detlef Peter Grün, Bundesinnungsmeister und Vorsitzender des Zentralverbands des Kraftfahrzeughandwerks (ZVK), soll zurücktreten – das fordert Helmut Peter, Präsident des Kfz-Gewerbes Thüringen, in einem offenen Brief an Grün. Peter wirft Grün vor, dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) geschadet zu haben. Anstatt gemeinsam eine Strategie zur Stärkung der Interessenvertretung zu verfolgen, sei der Verband derzeit nur mit internen Konflikten beschäftigt.

„Dabei sind die Herausforderungen für unsere Branche so gewaltig, dass wir uns derartige Spielchen nicht leisten können. Die aktuelle wirtschaftliche Situation, die regionalen, aber auch globalen Veränderungen im Automobilsektor (Stichwort E-Mobilität), die weiter ausufernden bürokratischen Hürden für unser Geschäft sowie die technischen Anforderungen an unsere Betriebe und nicht zuletzt die Ausbildung und Gewinnung von Fachkräften sind alles Kernthemen, die nur durch eine professionell aufgestellte und leistungsfähige Interessenvertretung für die Betriebe der Kfz-Branche erfolgreich bearbeitet werden können“, so Peter.