Die großen Autohändler Deutschlands 2024 Herbrand-Gruppe – Ein Schritt nach Süden

Von Yvonne Simon 4 min Lesedauer

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Die Herbrand-Gruppe hat ihr Marktgebiet mit einer Übernahme in Bergheim nach Süden erweitert. In ihrem 90. Jubiläumsjahr setzte die Gruppe außerdem eine besondere Mitarbeiter-Aktion um.

In Mönchengladbach starten bald Bauarbeiten. So soll der Betrieb in Zukunft aussehen.(Bild:  Herbrand-Gruppe)
In Mönchengladbach starten bald Bauarbeiten. So soll der Betrieb in Zukunft aussehen.
(Bild: Herbrand-Gruppe)

Das Jahr 2024 stand bei der Herbrand-Gruppe im Zeichen einer Zahl: Es ist genau 90 Jahre her, dass der Maschinenbauingenieur Josef Herbrand den Grundstein für das heutige Unternehmen legte und einen Vertreter-Vertrag der Daimler-Benz AG erhielt. Der Marke Mercedes-Benz blieb die Autohandelsgruppe bis heute treu. Um das 90-jährige Jubiläum gebührend zu feiern, hat sich der Händler etwas Besonders einfallen lassen. Neben einem großen Mitarbeiterfest im April rief Herbrand die Aktion „90 Jahre, 90 Herzensprojekte“ ins Leben. Die Geschäftsführer Richard Lacek-Herbrand und Sven Holtermann schütteten 45.000 Euro aus, mit denen die Gruppe 90 wohltätige Projekte jeweils mit bis zu 500 Euro unterstützt hat. Auf die Hälfte des Geldes konnten sich die Mitarbeiter von Herbrand bewerben und Projekte einreichen, die ihnen am Herzen liegen. Die andere Hälfte der Summe vergab der Händler an externe Bewerbungen. Die Gewinner wurden über eine Internet-Abstimmung ermittelt und im Oktober bekannt gegeben. Gefördert wurden unter anderem Sport-, Musik- und Tierschutzvereine. Mit der Aktion konnte die Autohandelsgruppe ihre regionale Verwurzelung vertiefen und in Zeiten des Fachkräftemangels die Mitarbeiter-Zugehörigkeit stärken.

Übernahme in Bergheim

Zu den Mitarbeitern kamen 80 neue Team-Mitglieder hinzu: Im Kerngeschäft prägte das Jubiläumsjahr eine Expansion der Gruppe in die südliche Richtung. Zum 1. Juli 2024 übernahm Herbrand die Josef Spielvogel KG aus Bergheim-Zieverich, rund 22 Kilometer westlich von Köln gelegen. Vor allem die Nähe zu der Metropole machte den Mercedes-Servicebetrieb für die Gruppe spannend. „Wir sehen an dem Standort erhebliche Wachstumschancen“, sagt Richard Lacek-Herbrand. Der Standort passe zudem gut in das bisherige Betreuungsgebiet und arrondiere neben den Standorten in Mönchengladbach und Heinsberg das südliche Betreuungsgebiet der Herbrand-Gruppe, ergänzt Sven Holtermann.