Umweltbonus Hersteller-Versprechen bereiten dem Handel Bauchschmerzen

Von Doris S. Pfaff

Anbieter zum Thema

Wie die Gestaltung des Umweltbonus ab Januar 2023 aussehen wird, steht in den Sternen. Zudem werden wegen der Lieferengpässe viele Kunden nicht die E-Förderung erhalten, die sie sich bei der Bestellung erhofft hatten. Erste Hersteller steuern nun dagegen und versprechen, den Bonus selbst zu zahlen. Der Handel sieht das kritisch.

Ob es insbesondere für Plug-in-Hybride nächstes Jahr noch die Förderung gibt, ist mehr als fraglich. Jetzt versprechen einige Hersteller, für den Staat einzuspringen und den Kunden den Umweltbonus unter bestimmten Bedingungen zu zahlen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Ob es insbesondere für Plug-in-Hybride nächstes Jahr noch die Förderung gibt, ist mehr als fraglich. Jetzt versprechen einige Hersteller, für den Staat einzuspringen und den Kunden den Umweltbonus unter bestimmten Bedingungen zu zahlen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Diskussionen um den Umweltbonus (Kaufprämie) und die Förderung von E-Autos hält an. Nach wie vor ist offen, mit welchen Förderungen Käufer von E-Fahrzeugen rechnen können, die erst nach dem 31. Dezember 2022 zugelassen werden. Ob es dann für Plug-in-Hybride überhaupt noch Geld gibt, ist derzeit völlig unklar.

Die Folge: Die Kunden reagieren mit Zurückhaltung oder gar mit Kaufverzicht, weil es angesichts der langen Bestellzeiten vieler Modelle derzeit ohnehin aussichtslos ist, in diesem Jahr noch von der gewährten Förderung zu profitieren. Denn ausschlaggebend für den Erhalt der E-Prämie ist das Zulassungsdatum der Fahrzeuge, nicht das Bestelldatum.