Herth+Buss präsentiert Diagnosetester

Redakteur: Steffen Dominsky

Das neue Diagnosegerät „Inspector“ des Kfz-Teile Spezialisten soll Werkstätten schnell und unkompliziert bei der Fehlerdiagnose unterstützen. Es stellt dem Anwender jederzeit aussagekräftige Diagnoseinformationen zur Verfügung.

Das neue Multimarken Diagnosegerät „Inspector“ des Kfz-Teile-Spezialisten Herth+Buss kommuniziert mit allen gängigen Automarken und Modellen, insbesondere mit einer Vielzahl asiatischer Fahrzeugmodelle. Das Gerät zeichnet laut Unternehmensangaben durch seine hohe Diagnose-geschwindigkeit und -tiefe, sowie durch seine kompakte Bauart und eine große Benutzerfreundlichkeit aus.

Der Inspector soll mehr als 95 Prozent aller Fehlercodes aus nahezu allen Fahrzeugbereichen erkennen können: von der Motor- und Getriebesteuerung über Fahrwerkselektronik sowie aktive und passive Sicherheitssysteme bis hin zu Zentralverriegelung, Heizungs- und Klimaautomatik.

Enge Update-Intervalle sollen eine hohe Datenaktualität garantieren. Die Softwareupdates, die in den ersten beiden Jahren im Kaufpreis enthalten sind, kann die Werkstatt anschließend kostengünstig in Form einer Flatrate erworben werden. Im Lieferumfang enthalten sind alle erforderlichen Adapterkabel und -stecker für mehr als 40 Hersteller.

Umfangreiche Funktionen

Das Gerät ermöglicht dem Anwender eine individuelle Datenaufzeichnungen von sporadisch, selektiv oder dauerhaft auftretenden Fehlern. Außerdem die Codierung sowie die Anpassung einer Vielzahl von Steuergeräte.

Mit den drei hochwertigen Geräten in einem – einem 4-Kanal-Oszilloskop, einem Zündoszilloskop und einem 2-Kanal-Multimeter – gewährleistet der Inspector eine professionelle Darstellung von Spannungsverläufen und Frequenzveränderungen.

Mit dem Actuator-Test kann der Nutzer verschiedene Komponenten wie z. B. Stellmotoren, Relais und Magnetventilen aktivieren. Darüber hinaus gewährleistet der Inspector auch ein Zurücksetzen der Adaptionswerte nach einer Reparatur oder nach dem Austausch defekter oder verschlissener Bauteile und liefert während der Diagnose hilfreiche Reparatur-Tipps.

Ein entscheidender Vorteil bei der Fehlersuche ist die Möglichkeit der Simulation. Mit dem integrierten Signal- und Frequenzgenerator lassen sich Spannungen auf zwei Kanälen nahezu stufenlos bis maximal 5 V und Frequenzen bis 1 kHz generieren und so die Reaktionen des gesamten elektronischen Steuersystems überprüfen.

Umfangreiches OBD Protokoll

Die ausgelesenen Motor-Daten aller OBD fähigen Fahrzeuge werden übersichtlich in dem universellen OBDI-, OBDII- und EOBD-Protokoll der neuesten Generation, das eine Vielzahl von Diagnosewerten beinhaltet, ausgegeben.

Durch ein robustes Gehäuse, ein nicht rotierendes Speichermedium sowie einen Tragegurt, der den Tester zum mobilen Handheld macht, ist das neue Diagnosegerät von Herth+Buss Elparts speziell auf die Bedingungen im Werkstattalltag zugeschnitten. Aufgrund seiner selbsterklärenden Bedienung soll es sich auch für Diagnose-Neulinge geeignet sein.

Nach der Installation der Software kann das Gerät direkt per USB oder über ein serielles RS232 Verbindungskabel mit einem PC und Drucker kommunizieren. Erhältlich ist der Inspektor zum Preis von 3.300 Euro.

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