Hochvolttechnik: Die Spannung im Griff
Wenn Werkstattmitarbeiter an Hochvoltfahrzeugen arbeiten wollen, müssen sie gut geschult sein. Das gilt auch für Nutzfahrzeuge, bei denen Mitarbeiter mit dem HV-System in Kontakt kommen.
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Die Hochvolttechnik für Elektro- und Hybridfahrzeuge hält nicht nur in den Pkw Einzug. Auch Nutzfahrzeuge – insbesondere Stadtbusse – sind immer öfter mit dieser Technik ausgestattet. So prognostiziert beispielsweise Daimler Busses, dass in etwa 15 Jahren 70 Prozent aller neu zugelassenen Mercedes-Citaro-Stadtbusse emissionsfrei mit Elektroantrieb fahren werden.
Damit Werkstattmitarbeiter sicher an der Hochvolttechnik arbeiten können, müssen sie speziell geschult sein. Das gilt ganz besonders für die Nutzfahrzeuge. Denn im Gegensatz zu Pkw, die grundsätzlich als HV-eigensicher gelten, wenn sie eine EG-Typgenehmigung haben, werden Nfz erst einmal als nicht HV-eigensicher eingestuft. Bei Nutzfahrzeugen muss der Hersteller explizit bestätigen, dass ein Hybrid- oder Elektrofahrzeug eigensicher ist. Außerdem ist in der schweren Klasse die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitarbeiter an Hochvoltkomponenten oder sogar an unter Spannung stehenden Bauteilen arbeiten muss, wesentlich höher als bei Pkw.
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