Traton Höhere Verkaufspreise beflügeln die Rendite

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Der Absatz sinkt, die Gewinne steigen – die Nutzfahrzeug-Holding des Volkswagenkonzerns ist gut ins Jahr gestartet. Das Renditeziel für 2024 scheint erreichbar, die Traton-Führung erwartet sich noch weitere Effizienzgewinne.

Traton hat derzeit Rückenwind. Der Absatz sinkt zwar, aber die Verkaufspreise sind hoch.(Bild:  Traton)
Traton hat derzeit Rückenwind. Der Absatz sinkt zwar, aber die Verkaufspreise sind hoch.
(Bild: Traton)

Höhere Verkaufspreise haben der VW-Nutzfahrzeugtochter Traton zum Jahresstart Rückenwind beschert. Trotz eines Absatzrückgangs um vier Prozent auf 81.100 Fahrzeuge seien Umsatz und operatives Ergebnis gestiegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Erlöse von Januar bis Ende März legten im Jahresvergleich um fünf Prozent auf knapp 11,8 Milliarden Euro zu, während der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn um knapp ein Fünftel auf gut 1,1 Milliarden Euro stieg. Damit schnitt der Konzern besser ab als von Analysten erwartet.

Das Unternehmen mit den Marken MAN, Scania, Navistar sowie Volkswagen Truck & Bus verwies auf einen vorteilhaften Produkt- und Marktmix sowie auf eine verbesserte Preisdurchsetzung. Der Auftragseingang fiel im ersten Quartal gleichwohl um drei Prozent auf 66.400 Fahrzeuge. „Die Nachfrage im europäischen Lkw-Geschäft hat sich zuletzt weiter normalisiert“, sagte Traton-Chef Christian Levin laut Mitteilung.

Rendite Richtung 9 Prozent

Die Ziele für das laufende Jahr hat das Traton-Management bestätigt. Das Unternehmen peilt bei Absatz und Umsatz eine Bandbreite von minus 5 bis plus 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Die um Sondereffekte bereinigte operative Gewinnmarge erwartet der Vorstand zwischen 8,0 und 9,0 Prozent. Im ersten Quartal lag diese Rendite bei 9,4 Prozent.

Levin hatte bei der Vorstellung der Ziele Anfang März einen noch immer hohen Auftragsbestand als Grundlage der erwarteten Entwicklung gesehen. Zudem rechnet sich der Manager weitere Effizienzgewinne durch das Zusammenwachsen der Marken des Konzerns aus. 2023 war der Umsatz um 16 Prozent auf 46,9 Milliarden Euro gestiegen. Das bereinigte operative Ergebnis hatte sich auf 4,03 Milliarden Euro nahezu verdoppelt. Die entsprechende Marge war um 3,5 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent geklettert.

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