Hoffnung für Opel-Funke

Redakteur: Dipl.-Päd. Gerd Steiler

Laut „Ahlener Zeitung“ ist für das Insolvenz geratene Opel-Autohaus Funke im westfälischen Neubeckung eine Teillösung gefunden. Das Dorstener Opel/Ford-Autohaus Borgmann übernimmt die Funke-Filialen in Ahlen und Rheda-Wiedenbrücke.

Für das in Insolvenz geratene Autohaus Funke (Opel, Saab, Chevrolet) im westfälischen Neubeckung ist eine Teillösung gefunden. Laut einem Bericht der „Ahlener Zeitung“ vom Dienstag wird die in Dorsten (NRW) beheimatete Autohaus Borgmann GmbH (Opel, Chevrolet, Ford, Hyundai) die Funke-Filialen in Ahlen und Rheda-Wiedenbrücke übernehmen.

Keinen Käufer gibt es derweil für das Funke-Stammhaus in Neubeckum. Wie Insnsolvenzverwalter Rechtsanwalt Stefan Meyer (Münster) gegenüber der Zeitung sagte, sei es für den Funke-Standort Neubeckum zu keiner Einigung zwischen dem Investor und der die Immobilie finanzierenden Hausbank der Schuldnerin gekommen. Geschäftsführerin Sandra Funke betonte, dass die Standorte Ahlen und Rheda-Wiedenbrück im Gegenzug personell verstärkt würden.

Dem Bericht zufolge wollen die Gesellschafterfamilie Funke und die Autohaus Borgmann GmbH jetzt gemeinsam eine Auffanggesellschaft gründen. Die Nachfolgegesellschaft soll bereits am 1. März in Ahlen und Rheda-Wiedenbrück an den Start gehen. Laut Insolvenzverwalter soll dort auch der Kundenservice „uneingeschränkt aufrechterhalten“ werden. Derzeit beschäftigt das Autohaus Funke insgesamt rund 50 Mitarbeiter, die zum Großteil künftig an den Standorte Ahlen und Rheda-Wiedenbrück tätig sein sollen.

Zur gefundenen Lösung sagte Insolvenzverwalter Stefan Meyer gegenüber der „Ahlener Zeitung“: „Das Zustandekommen der Sanierungslösung freut mich sehr. Zum einen garantiert sie den Erhalt eines regional verankerten Traditionsunternehmens. Zum anderen rettet sie zahlreiche Arbeitsplätze.“

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