Segmente unter der Lupe Hoher Wertverlust bei kleinen Elektro-SUVs

Von Silvia Lulei 1 min Lesedauer

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Wer sich heute für ein kleines Elektro-SUV entscheidet, wird es morgen nicht mehr los. Die Restwerte für Jeep Avenger PEV, MG ZS EV, Smart #1 und Co. sind enttäuschend. Nur Hyundai Kona EV und Volvo EX30 scheinen ihr Geld wert zu sein.

Der Hyundai Kona EV hat den höchsten Restwert unter den kleinen Elektro-SUVs. Käufer können laut Schwacke mit einem Restwert von 58,7 Prozent nach drei Jahren rechnen.(Bild:  Hyundai)
Der Hyundai Kona EV hat den höchsten Restwert unter den kleinen Elektro-SUVs. Käufer können laut Schwacke mit einem Restwert von 58,7 Prozent nach drei Jahren rechnen.
(Bild: Hyundai)

SUV-Modelle zählen nach Klein- und Kompaktwagen zu den Top-3-Fahrzeugen im Gebrauchtwagengeschäft. Ganz besonders angetan haben es den Käufern nach wie vor VW Tiguan, VW T-Roc, Mercedes GLK und BMW X3 und X5, aber die kleinen, citytauglichen SUVs rücken nach. Der VW T-Cross stand zuletzt auf Platz sieben in der Statistik der Halterwechsel des Kraftfahrt-Bundesamtes. Zwar dominieren immer noch Verbrenner in dieser Fahrzeugkategorie, doch die elektrifizierten Modelle sind im Kommen.

Die Restwerte für kleine Elektro-SUV liegen im Durchschnitt bei 51,5 Prozent (zum Vergrößern bitte anklicken). (Bild:  Schwacke)
Die Restwerte für kleine Elektro-SUV liegen im Durchschnitt bei 51,5 Prozent (zum Vergrößern bitte anklicken).
(Bild: Schwacke)

Allerdings liegen die Restwerte für die rein elektrisch betriebenen kleinen SUVs unter den Erwartungen für dieses Segment. Die Analysten von Schwacke haben genauer hingesehen und einen durchschnittlichen Restwert von 51,5 Prozent ermittelt; bei einem Fahrzeugalter von drei Jahren und einer Laufleistung von 60.000 Kilometern. Das bedeutet, es gibt Ausschläge nach oben und nach unten. Leider sind die Ausschläge nach oben – sprich: höhere Restwerte – die Ausnahme. In der Betrachtung von Schwacke liegen nur der Hyundai Kona EV mit einem Restwert von 58,7 Prozent sowie der Jeep Avenger (51,7 %), der Smart #1 (54,0 %) und der Volvo EX30 (57,8 %) über dem Durchschnitt. Alle anderen Modelle erreichen teils bei Weitem nicht den Durchschnittswert: Für einen Mazda MX-30 etwa erhalten Käufer nach drei Jahren nur noch 40 Prozent des einstigen Neupreises. Beim DS3 E-Tense ist es mit einem Restwert von 43,1 Prozent nicht viel besser.

Schwacke-Chef Thorsten Barg hält kleine SUVs mit Elektroantrieb eigentlich für die besten Wegbereiter für die Mobilitätswende. „Aber Einstiegspreise von über 30.000 Euro bei den gezeigten Modellen machen es Kunden schwer. Die leider häufig einzige Lösung: restwertschädigende, hochsubventionierte Preise und Leasingraten.“

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