Hoppmann: Neuer Audi-Terminal in Herborn
Rund 1,3 Millionen Euro hat die Hoppmann-Gruppe in Siegen in einen neuen Audi-Betrieb investiert.

Die Hoppmann-Gruppe in Siegen hat am Donnerstag einen neuen Audi-Terminal in Herborn offiziell eröffnet. Rund 1,3 Millionen Euro investierte das Unternehmen in die Betriebserweiterung an dem Standort, der Anfang vergangenen Jahres vom damaligen Autohaus Thielmann übernommen worden war. Das entsprechende Grundstück an der Burger Landstraße hat Hoppmann laut Geschäftsführer Bruno Kemper gepachtet.
Der neue Terminal auf einer Fläche von 600 Quadratmetern wurde neben einem Bestandsgebäude, in dem VW vermarktet wird, innerhalb eines Jahres Bauzeit hochgezogen. Damit eine repräsentative Straßenfront mit ausreichend großer Ausstellungsfläche für Neu- und Gebrauchtwagen der Marke Audi entstehen konnte, mussten zwei Häuser und die ehemalige Audi-Ausstellungshalle Platz machen. Im Zuge der Bauarbeiten entstand auch eine neue Außenfläche für 25 „Audi-Gebrauchtwagen-Plus“-Fahrzeuge.
Die Hoppmann-Verantwortlichen in Herborn freuen sich, dass die Kundschaft dem Unternehmen auch während der Bauzeit die Treue gehalten hat, so dass die Absatzzahlen selbst in dieser für Kunden und Belegschaft nicht einfachen Phase sogar noch gesteigert werden konnten. Mittelfristig will die Gruppe an diesem Standort 400 neue Audi-Modelle pro Jahr verkaufen. Zuletzt hat das Unternehmen an zwei Standorten in Herborn und Olpe insgesamt jährlich rund 500 neue Audis abgesetzt. Über alle Fabrikate (u.a. Opel, Fiat, VW und Skoda) verkaufte die Gruppe im vergangenen Jahr an elf Standorten 5.920 Neuwagen.
In Herborn hatte das Unternehmen bislang 80 Angestellte. Mit der Betriebserweiterung kommen nun 3 bis 4 hinzu. Geschäftsleiter in dem neuen Audi-Betrieb wird Andreas Wilke.
Bei Hoppmann hat man keinen Zweifel, dass sich die beachtliche Investition in die Marke Audi auszahlen wird. Der Gesamtvertriebsleiter der Region Mitte, Mike Mahr, sagte anlässlich der Eröffnung: „Die Entwicklung unseres Marktanteils kennt nach wie vor nur eine Richtung und an dieser positiven Entwicklung werden die Handelspartner unserer Marke selbstverständlich teilhaben.“
Auch Geschäftsführer Bruno Kemper zeigt sich mit dieser Entwicklung sehr zufrieden. Vor fünf Jahren wagte das Siegerländer Traditionsautohaus in Olpe seinen Einstieg in die Marke, um mit Audi zu wachsen. Hinsichtlich Marktanteil, Produktqualität, Rendite aber auch der Freude am Verkauf der Audi-Modelle hätten sich die Erwartungen erfüllt und so prognostiziert Kemper mit einem Lächeln im Gesicht: „Heute ist nicht unsere letzte Neueröffnung.“
In einer früheren Version dieses Beitrags hieß es irrtümlich, der Herborner Standort sei 2013 aus der Insolvenz des damaligen Autohauses Thielmann heraus übernommen worden. Richtig ist dagegen, dass sich das Autohaus Thielmann nie in finanzieller Schieflage befand – die Übernahme wurde im Zuge einer herkömmlichen Nachfolgeregelung vollzogen.
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