TÜV Rheinland Kraftfahrt
„HU-Adapter nur für Prüfstützpunkt-Werkstätten“
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Mit Marco Hamann hat der Kraftfahrt-Bereich des TÜV Rheinland seit vergangenem Jahr einen neuen Geschäftsführer. Er löste Ralf Strunk ab, der den Prüfdienstleister knapp acht Jahre führte. Wir sprachen mit ihm über die aktuellen Herausforderungen der Branche.
Worauf richten Sie als neuer Geschäftsführer von TÜV Rheinland Kraftfahrt Ihr Hauptaugenmerk bei der Weiterentwicklung des Unternehmens? Und welche Herausforderungen sehen Sie auf die Gesamtheit der Prüforganisationen zukommen?
Marco Hamann: Einerseits nimmt man sich viel vor, wenn man eine solche Position einnimmt. Andererseits bin ich schon lang im Unternehmen tätig und der vorherige Geschäftsführer war mein Vorgesetzter, dem ich zugearbeitet habe. Somit kann ich sagen, dass TÜV Rheinland Kraftfahrt gut aufgestellt ist. Beim Blick in die Zukunft wird klar, dass wir uns als Unternehmen und als Branche weiterentwickeln müssen. Unmittelbare Punkte sind die Prüfung von Ladekabeln und Fahrerassistenzsystemen. Für Ladekabel haben wir Prüfequipment angeschafft und begonnen, Prüfstellen damit auszurüsten, und unsere HU-Prüfer haben allesamt eine Hochvoltschulung der Stufe 2S absolviert. Für Fahrerassistenzsysteme nutzen wir heute den HU-Adapter. Doch immer mehr Systeme bis hin zum autonomen Fahren bedürfen neuer Prüfverfahren, welche sich bei der HU aber nicht signifikant auf den Preis auswirken dürfen.
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