Hülsdonk ins geschäftsführende ZDH-Präsidium gewählt

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Wilhelm Hülsdonk rückt in das Spitzengremium des Zentralverbands des Deutschen Handwerks auf. Der ZDK-Vizepräsident wurde auf dem Handwerkstag in das geschäftsführende ZDH-Präsidium gewählt.

Neu im ZDH-Präsidium: Wilhelm Hülsdonk.
Neu im ZDH-Präsidium: Wilhelm Hülsdonk.
(Foto: ZDK)

Kfz-Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk rückt in das geschäftsführende ZDH-Präsidium auf. Bei der Vollversammlung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) in Münster ist er für drei Jahre in das fünfköpfige Spitzengremium gewählt worden, teilte der ZDK mit. Außerdem bleibt der 64-jährige Kfz-Unternehmer aus Voerde am Niederrhein im Vorstand des Unternehmerverbands Deutsches Handwerk (UDH).

Nach seiner Wiederwahl betonte Hülsdonk, dass er sich weiterhin nachhaltig für die Interessen des Kfz-Gewerbes einsetzen werde. Insgesamt stelle sich im ZDH die Aufgabe, das Handwerk zukunftsorientiert aufzustellen, wirtschaftliche und technische Trends frühzeitig aufzuspüren und das Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsangebot für die Betriebe zu optimieren.

Die Delegierten des Deutschen Handwerkstages bestätigten zudem ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer in seinem Amt. Für die kommenden drei Jahre kündigte der ZDH-Präsident an, mit Herzblut für das Thema Ausbildung zu streiten. „Akademische und berufliche Bildung sind auf dem Papier bereits gleichwertig, jetzt braucht die berufliche Bildung auch eine gleichwertige Förderung“, forderte Wollseifer.

Für die Politik wolle der ZDH weiterhin der wichtigste fachliche und sachliche Ratgeber in allen Fragen sein, die den Mittelstand und das Handwerk betreffen. Mit Blick auf den sich andeutenden Rentenwahlkampf sagte Wollseifer: „Wir haben ein sehr kluges Rentenpapier an die Politik geschickt. Rentenpolitik muss nachhaltig sein und Vertrauen schaffen – die aktuell ausufernde Debatte trägt nicht dazu bei.“

(ID:44424925)