Rückrufe Hyundai bittet i30 und Santa Fe in die Werkstatt

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Das Getriebesteuergerät des Kompaktmodells erhält ein Softwareupdate. Die SUVs haben Probleme mit dem pyrotechnischen Gurtstraffer.

Wie viele Modelle des Santa Fe hierzulande betroffen sind, ist unklar. (Bild:  Hyundai)
Wie viele Modelle des Santa Fe hierzulande betroffen sind, ist unklar.
(Bild: Hyundai)

Unterschiedlich formuliert sind die behördlichen Rückrufmeldungen zum pyrotechnischen Gurtstraffer der Vordersitze im Hyundai Santa Fe. Bemängelt wird von verschiedenen europäischen Behörden ein nicht korrektes beziehungsweise „anormales“ Auslösen bei einem Unfall.

Konkreter werden die Fehlerbeschreibungen der nordamerikanischen Verkehrssicherheitsbehörden. Sie haben schon mehrfach vor einer möglichen Explosion der Gurtstraffer und einer Verletzung der Insassen durch umherfliegende Metallteile in diversen Hyundai-Modellen gewarnt, unter anderem bei knapp 15.000 dort zugelassenen Santa Fe der Modelljahre 2021 und 2022.

Einstündiger Werkstattaufenthalt für US-Kunden

Nach unseren Informationen erhalten auch rund 124.000 SUVs auf anderen Märkten eine Sicherungskappe für den Mikrogasgenerator. Wie viele der SUVs aus dem Bauzeitraum 17. Juni 2020 bis 13. August 2022 hierzulande zugelassen sind, ist unklar.

Eine Anfrage an die deutsche Hyundai-Pressestelle blieb mal wieder unbeantwortet. In der Rückruf-Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) taucht die Aktion mit dem internen Code „21D147“ noch nicht auf. US-Kunden wurde ein knapp einstündiger Werkstattaufenthalt angekündigt.

Softwareupdate für Hyundai i30 N

Klarer die Sachlage bei einem weiteren Hyundai-Rückruf, den das KBA Ende April veröffentlicht hat. „Durch eine nicht korrekte Ansteuerung der elektrischen Ölpumpe kann es zu einem plötzlichen Druckabfall im Doppelkupplungsgetriebe kommen“, heißt es in der Fehlermeldung zum i30 N. Die Sportversion der Baureihe könnte also überraschend in den Notlaufmodus wechseln.

Dies gilt weltweit für 5.858 Exemplare aus dem Produktionszeitraum Februar 2021 bis April 2022, davon knapp 3.000 bei uns. Die Maßnahme „21DC10“ sieht ein Softwareupdate für das Getriebesteuergerät (TCU) vor.

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