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„Die Entwicklung bei Hyundai geht wahnsinnig schnell und wir müssen diese Geschwindigkeit auch auf Hyundai Motor Deutschland übertragen“, sagte der Geschäftsführer des Importeurs, Markus Schrick. HMD sei sich bewusst, dass es in der täglichen Zusammenarbeit, zum Beispiel bei den Reaktionszeiten, Verbesserungspotenzial gebe. „Wir müssen intensiver auf Ihre Probleme eingehen“, sagte Schrick. Dazu habe HMD das Personal deutlich aufgestockt. Der Umzug der Importeurszentrale von Neckarsulm nach Offenbach im Oktober 2013 werde an der Struktur des Importeurs nichts ändern, sagte Schrick.
Auch das Thema Grauimporte sei man angegangen. Die Anteil der EU-Importe sei deutlich zurückgegangen. Dennoch sei die Zahl immer noch zu hoch. Schrick kündigte an, in Zusammenarbeit mit der Hyundai-Europazentrale entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Die Eigenzulassungen sollen im nächsten Jahr zurückgefahren werden. Schrick betonte jedoch, dass das Instrument der Kurzzulassungen in diesem Jahr bei Hyundai in Deutschland erfolgreich funktioniert habe. Der Großteil der Fahrzeuge sei bereits im Monat nach der Zulassung wieder verkauft worden.
Für das kommende Jahr geht Hyundai von moderateren Steigerungsraten bei den Absatzzahlen aus. „Nach den letzten Jahren intensiven Wachstums sehen wir 2013 eine Konsolidierung“, sagte Schrick. Es sei zudem wichtig, dass die Bekanntheit der Marke mit dem Volumen wachse. Hyundai wolle sich im kommenden Jahr darauf konzentrieren, „die Produkte in die Köpfe der Leute zu bekommen.“
Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurde der Vorstand des Händlerverbands im Amt bestätigt. Die Versammlung wählte Peter Eisemann, Manfred Eggert, Christian Hülsemann und Vorsitzenden Peter Schumann erneut in die Verbandsspitze. Dem Vorstand gehört künftig zusätzlich Ralf Funke vom Autohaus E. Funke in Kirchhain an. Reinhard Hirsch hatte sich aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen.
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