Hyundai eröffnet Werk in Russland
Der koreanische Autobauer will in der Nähe von St. Petersburg künftig eine neue kleine Limousine für Russland und die asiatischen Märkte bauen.
Hyundai eröffnet am 21. September ein neues Werk in Russland. Der koreanische Autobauer will in der Nähe von St. Petersburg künftig jährlich 150.000 Autos bauen. In dem neuen Werk soll eine kleine Limousine vom Band laufen. Eine seriennahe Konzeptstudie dazu hatte Hyundai Ende August auf dem Autosalon in Moskau gezeigt.
Der RB ist größenmäßig zwischen dem i20 und dem i30 angesiedelt und kommt wahlweise mit einem 1,4-Liter oder 1,6-Liter Benziner. Das Modell ist laut Hyundai allerdings nur für Russland und die asiatischen Märkte vorgesehen. Produktionsstart ist im Januar 2011. Im Frühjahr soll das Fahrzeug in den Handel kommen.
Wie die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ berichtet, plant der Hyundai-Kia-Konzern bis 2012 den Ausbau seiner Produktionskapazität um eine Million auf 6,5 Millionen Einheiten. Neben dem russischen Werk werde dazu auch in Brasilien eine neue Produktionsstätte eröffnet, hieß es. Auch die Kia-Werke in den USA und der Slowakei sollen ausgebaut werden. Zudem sei der Bau einer weiteren Fabrik in China geplant.
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